Saft selbstpressen mit einem Entsafter – Besser als Medikamente

Nahezu jeder Mensch mag Fruchtsäfte. Oft werden daher im Supermarkt oder Discounter leckere Säfte in den Einkaufswagen gelegt. Doch schaut man sich diese Säfte einmal etwas genauer an, dann wird schnell klar, so gesund wie am Anfang gedacht sind sie gar nicht. Der Inhalt besteht oft aus Fruchtsaftkonzentrat, angereichert mit jeder Menge Zucker und Konservierungsstoffen. Außerdem stehen sie oft Wochen oder Monate in irgendwelchen Lagern herum, was nicht unbedingt zur Verbesserung der Qualität beiträgt. Gesund ist all das auf jeden Fall nicht. Von Stund an keine Säfte mehr trinken ist allerdings auch keine Lösung. An dieser Stelle kann ein Entsafter Abhilfe schaffen. Er nimmt nicht viel Platz weg und man muss in Zukunft keine schweren Pakete mit Säften mehr schleppen. Einmal angeschafft kann man sich seinen eigenen Lieblingssaft, aus seinem eigenen Obst herstellen. Dieser hat weder unbekannte Inhaltsstoffe noch ist ungesunder Zucker enthalten. Zudem kann man einfach aus seinem Lieblingsobst, welches man sowieso zu Hause hat, spontan einen Saft zaubern, verschiedene Obstsorten kombinieren oder sogar Gemüsesäfte herstellen. Gehts nicht gibts nicht. Erlaubt ist einfach alles, was einem selber schmeckt und was man gerne mal probieren möchte. Das allerwichtigste jedoch: Es gibt kaum etwas Gesünderes.

Welcher Entsafter?

Zu sagen, welcher Entsafter der Richtige wäre, ist schier ein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt verschiedene Arten, die für jeden individuellen Bedarf geeignet sind.
Die wahrscheinlich simpelste Variante eines Entsafters, die fast jeder bereits im Haushalt hat, ist die klassische Zitronenpresse. Mit ihr lassen sich Früchte (in der Regel Zitrusfrüchte) mit harter Schale einfach per Hand oder sogar elektrisch entsaften. Wen das Fruchtfleisch stört, der kann den gewonnenen Saft hinterher einfach noch durch ein Sieb gießen.
Neben der Zitronenpresse gibt es auch noch einen Dampfentsafter. Dieser eignet sich vor allem dann, wenn es sich um größere Mengen von Obst oder Gemüse handelt. Wie der Name schon sagt, wird hier mit Hilfe von Wasserdampf entsaftet. Das Obst oder Gemüse wird durch diesen Dampf zum platzen gebracht und der Saft in einem Behälter aufgefangen. Reste des Obstes können einfach entnommen und entsorgt werden.

Eine weitere Variante ist der Zentrifugenentsafter. Er ist sehr effizient und man bekommt hier den meisten Saft heraus. Allerdings wird die hohe Drehzahl dieses Entsafters von einigen auch als Nachteil angesehen. So wird durch eben diese hohe Umdrehungszahl Sauerstoff in den Saft gemischt. Dies kann Enzyme und Vitamine schädigen, was die Wirkung des Saftes reduziert.

Was kann entsaftet werden

Bei der Art der zu entsaftenden Lebensmittel gibt es nahezu keine Grenzen. So kann so ziemlich alles in leckere und gesunde Säfte verwandelt werden, was einem schmeckt.
Optimal zum entsaften eignen sich beispielsweise alle möglichen Sorten von Obst, also Ananas, Kiwi, Äpfel, Trauben oder Orangen. Auch nahezu jedes Gemüse eignet sich einwandfrei um Säfte herzustellen. Dazu gehören zum Beispiel Rote Beete, Karotten, Sellerie, Spinat oder Salate.
Auch wer Experimenten gegenüber aufgeschlossen ist, hat hier die Möglichkeit nach Belieben zu kombinieren und somit immer neue Kombinationen und Kreationen zu entwickeln.

Was sollte beim Kauf beachtet werden

Um sich schlussendlich für den richtigen Entsafter zu entscheiden, sollte man sich bereits im Voraus Gedanken machen, wozu man ihn eigentlich benötigt. So kommt es beispielsweise darauf an, ob der Entsafter für kleine Mengen von ein paar Gläsern oder für mehrere Liter benötigt wird. Auch die Art des Obstes oder Gemüses ist entscheidend, da sich der Härtegrad gravierend unterscheidet. So benötigt beispielsweise eine Karotte mehr Kraft um entsaftet zu werden als eine Ananas. Es sollte ebenso bedacht werden, wer den Entsafter nutzt und wie oft. Sicherlich muss man nicht das teuerste Modell nehmen, wenn man ihn nur ab und an mal nutzen möchte. Nutzen ihn ältere Leute, die nicht so technikversiert sind, oder sogar Kinder, dann sollte es ein Modell sein, das in der Bedienung nicht zu kompliziert ist.