Asthma: Schlechte Luft am Arbeitsplatz
Es liegt wohl sehr häufig an den vielen berufstypischen Reizstoffen, denen man wirklich tagtäglich ausgesetzt sind: Beschäftigte in einem Druckereiwesen sowie Krankenschwestern haben hierbei ein besonders hohes Asthmarisiko
Darauf weist auch der Bundesverband der Pneumologen (BdP) in Heidenheim unter der Berufung auf eine anerkannte internationale Studie hin.
Überdurchschnittlich häufig erkranken deshalb außerdem Beschäftigte in der in der Land- und Forstwirtschaft Holzverarbeitung sowie in der Holzverarbeitung und auch Reinigungskräfte an Asthma.
Diesen Angaben zufolge haben Beschäftigte in einem Druckereigewerbe sowie Krankenschwestern oder -pfleger im Vergleich zu einer Normalbevölkerung leider ein doppelt so hohes Asthmarisiko. Diese Ursache liegt vermutlich in den etlichen Reizstoffen, denen diese Beschäftigten ständig ausgesetzt sind. So kommen Beschäftige im Krankenhauspersonal recht häufig mit Desinfektions- oder Bleichmitteln in Kontakt, dies erläutert der Lungenarzt Michael Barczok vom Vorstand des BdP.
Wichtig ist daher das Sie regelmäßig zum Arzt gehen
Arbeitnehmer dieser gefährdeten Berufsgruppen sollten sich bei einem Arzt unbedingt regelmäßig untersuchen lassen, ob sie evtl. bereits Asthma haben. «Ist dies bereits der Fall, sollten sie dringend alle Reizstoffe an dem Arbeitsplatz, welche Asthma auslösen können, unbedingt meiden», empfiehlt dieser Experte.
Berufsbedingtes Asthma sei deswegen häufiger als man bisher vermutet, dies ging hervor aus einer europaweiten Studie von rund 6800 Teilnehmern. Etwa jeder 4. neu auftretende Asthmafall wird durch diverse Umweltfaktoren am Arbeitsplatz hervorgerufen. Bislang wurde immer davon ausgegangen, dass nur etwa jeder 10. Asthmapatient an seinem Arbeitsplatz erkrankt.
Berufsbedingtes Asthma sei deshalb oft dadurch gekennzeichnet, dass die Atemwegsbeschwerden öfters nur während der Arbeitszeiten auftreten – die Symptome verschwinden häufig über das Wochenende.
Quelle: gesundheitpro
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