Der Haarzyklus
Der Zyklus der Haare
Bei uns Menschen erfolgt das wichtige Haarwachstum in aperiodischen Zyklen & nicht einfach kontinuierlich wie dies etwa geschieht bei dem Wachstum unserer Nägel.
Absolut jeder Haarfollikel zeigt seinen ganz eigenen Zyklus, dies geschieht völlig unabhängig von den Nachbarfollikeln.
Ein ganz normaler Haarzyklus dauert in etwa 7-8 Jahre. Die Haarbildung ist einer der wohl aktivsten Syntheseprozesse unseres menschlichen Organismus & kann deshalb auch schon durch ganz geringe Störungen stark beeinträchtigt werden.
Die in etwa durchschnittlich 0,08 mm dicken Haupthaare eines normalen Europäers wachsen täglich ca. zwischen 0,1 und 0,2 mm.
Bei einer Haardichte von 300 dunklen bis in etwa 900 blonden Haaren pro Quadratzentimeter ergibt dies eine Haarproduktion von täglich 20 bis 30 m.
Haarfarbveränderungen in Eigenregie
Diese Art der Haarveränderung findet bei den Bundesbürgerinnen in letzter Zeit immer weniger Anklang. Bei einem Vergleich der Konsumdaten im Jahre 2006 mit denen des Jahres 2005 verminderte sich die Zahl der Konsumentinnen um 0,26 Millionen auf jetzt 5,23 Millionen, im Vorjahr waren es noch mal 0,37 Millionen weniger.
Eine verändernde Coloration des gesamten Haares ist hauptsächlich bei sehr modisch orientierten jüngeren Frauen absolut nicht mehr angesagt. Mit jetzt 1,85 Millionen Anwenderinnen der Altersklasse 14 - 39 Jahre stellen sie ein Drittel (in etwa 35 %) der Verbraucherinnen, bei einem letztjährigen Rückgang waren sie dennoch mit 0,26 Millionen bzw. 65 % überproportional beteiligt.
Angesagt sind derzeit professionelle Strähnchentechniken von einem Haarfachmann für Frisur- sowie Farbgestaltung. Auch viele ältere Konsumentinnen beginnen dies so langsam in Anspruch zu nehmen.
Den leichten Übergang zu grauem Haar mit flotten Strähnchen statt einer Vollabdeckung zu kaschieren. Über 40-Jährige Personen stellen mit 3,39 Millionen wirklich mehrheitlichen 65 % der kompletten Verbraucherschaft von Haartönungen, diese Zahl sank im letzten Jahr jedoch auch stark um 80.000.
Quellen: Kosmetik-Report, Ästhetische Dermatologie 2/2004
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