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Standard Rosskastanie als Naturheilmittel - 04.11.2008, 15:45

Begehrt sind ihre Früchte, die in stacheligen Kapseln heranreifen. Der Baum hat auch seit einigen Jahren zunehmend mit dem Schädling Miniermotte zu kämpfen. Sie befällt die Blätter und schwächt die Bäume. Verfärbt sich das Laub schon im Sommer und hat der Baum kleine Früchte, deutet das auf einen Befall hin.
Ein Aberglaube sagt, dass wenn man Rosskastanien in der Tasche trägt gesund bleibt und nicht an Rheuma oder Gicht erkrankt. Früher gab man den Pferden Rosskastanien, wenn sie lahmten.

Der lateinische Name heißt Aesculus hippocastanum, hauptsächlich werden die Früchte medizinisch verwendet. Hauptsächlich wird die Rosskastanie für Venenleiden eingesetzt.

Krampfaderschmerzen, Venenkrämpfe oder geschwollenen Beinen hilft die Rosskastanie und lindert die Symptome. Man kann das Extrakt der Samen einnehmen oder äußerlich anwenden. Das Saponingemisch Aescin ist der wichtigste Wirkstoff.

Dieser Stoff wirkt entzündungshemmend, kräftigt die Venen und hilft Ödeme auszuschwemmen.

Die Therapie spricht meistens sehr schnell an. Die Krampfadern verschwinden aber dadurch nicht. Da ist eine Kompressionstherapie besser geeignet. Aber die darf man nicht immer anwenden.

Die Rosskastanie ist auch gut verträglich!

Quelle Apotheken Umschau
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