| Granatapfel so gesund! -
23.10.2008, 20:44
Er ist ein Symbol für langes Leben und Fruchtbarkeit. Seine Qualitäten werden in jüngster Zeit genauer erforscht. Die Frucht wird im Nahen und Mittleren Osten kultiviert. Sie soll auch die hängenden Gärten der Semiramis von Babylon geschmückt haben. Die robusten bis zu fünf Meter hohen Bäume wachsen heute in Zentral- und Westasien, Nordindien und im Mittelmeergebiet. In geeigneten Klimazonen auch in Amerika, Südafrika und Australien. Die Bäume erreichen ein hohes Alter und gelten wahrscheinlich auch deshalb als Symbol für ein langes Leben. Punica granatum, so der lateinische Name der Pflanze. Die trichterartige Blüte ist orange. Die Früchte reifen von September bis Dezember. Der Granatapfel zählt zur Familie der Weidengewächse nicht wie unser heimischer Apfel zu den Rosengewächsen. Die Volksmedizin kennt den Granatapfel als Heilmittel bei Verdauungsbeschwerden. Im Mittelalter bereitete man aus der Schale einen Aufguss gegen Ruhr. Die Gerbstoffe in der Schale lindern hartnäckige Durchfälle und werden heute noch in der chinesischen Medizin angewandt. Der Granatapfel enthält auch antioxidative Stoffe wie grüner Tee und Rotwein. Sie vernichten aggressive freie Radikale, die für den Körper allgemein sehr schädlich und auch krebserregend sein können. Der Granatapfelsaft bewirkt eine verbesserte Durchblutung des Herzmuskels und hat auch einen blutdrucksenkenden Effekt. Man schreibt dem Saft auch eine hemmende Wirkung auf manche Tumorarten zu. Der Granatapfel beeinflusst die Cholesterinwerte positiv. Er ist reich an Magnesium, Zink, Eisen, Vitamin C und Kalium. Die ideale Zwischenmahlzeit im Herbst! Quelle Apotheken Umschau |