Kinder lernen spielend – hier ein paar Lerntipps für Senioren!
1. Weniger ist oft mehr
Konzentrieren Sie sich lieber auf einzelne Lerninhalte als zu vieles auf einmal anzufangen. Der Pianist Arthur Rubinstein sagte im Alter von 80 Jahren Folgendes: Er spiele weniger Stücke und übe diese öfter. Und er wendet folgenden Trick an er verlangsamt Passagen, dann scheint es andere seien schneller. Das kann man als geschickte Kompensation bezeichnen. Erstellen sie einen Plan wie sie Ihre Lernziele erreichen wollen. Wenn sie beispielsweise nachts nicht gern außer Haus zu einem Seminar gehen, gibt es Alternativen?
2. Verbinden Sie neues Wissen mit vorhandenem Wissen
Das Gehirn tut sich leichter, wenn Lerninhalte auf bereits vorhandenes Wissen aufbauen, so die Gehirnforscher. Das ist der Vorteil von älteren Lernenden. Vorhandenes Wissen hilft neues Wissen zu strukturieren. So können sie ihr englisch aus der Schulzeit mit ganz neuen Inhalten wieder erlernen. Also nicht nur auswendig lernen sondern Schaffen neuer Zusammenhänge erleichtert das lernen enorm. Hilfreich ist es auch anderen den Lernstoff zu erklären.
3. Gefühle sind beim Lernen wichtig!
Starke Gefühle helfen der Erinnerung, das beweist sich an Kindheitserinnerungen, die sich tief im Gedächtnis verankert haben. Finden sie ihren persönlichen Kontakt zum Lernstoff und schaffen Sie zum Lernen eine angenehme Atmosphäre. Auch ein Duftöl z. B. Orange während des Lernens sorgt für einen besseren Lernerfolg. Halten sie Stress fern, denn der vermindert die Nährstoffaufnahme der Gehirnzellen und behindert das Lernen.
4. Ein klares Ziel erhöht die Motivation!
Denn wenn Sie wissen was Sie wollen können Sie ungeheure Kräfte mobilisieren. Wenn Sie Freude am Lernen haben, schüttet das Gehirn Dopamin aus, das im Gehirn die Klarheit und Merkfähigkeit erhöht. Dopamin hilft auch das Gelernte aus dem Kurzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis zu transportieren. Achten Sie auf genügend Pausen während des Lernens und belohnen Sie sich für Erfolge. Auch die Menschen der Umgebung sind wichtig ihre Zustimmung und Zuwendung hilft. Umgeben Sie sich mit Gleichgesinnten.
5. Bewegung fördert auch die geistige Fitness!
Sie können Vokabeln auf dem Heimtrainer üben oder während des Spazierengehens. Aber auch Gymnastik während der Lernpausen bringt den Stoffwechsel in Schwung und er transportiert Nervenwachstumsstoffe zum Gehirn. Dadurch werden die Nervenzellen gestärkt und auch neue gebildet. Fingerübungen wie beim Klavierspielen aktivieren sogar 40 Prozent der Gehirnrinde bei nur 2 Prozent Einsatz der Körpermasse. Zudem sorgen sie für 20 bis 30 Prozent mehr Durchblutung des Gehirns, so Sportmediziner Hollmann, Sporthochschule Köln, der den Zusammenhang von Motorik und Gehirnentwicklung erforscht.
6. Vitamine für das Gehirn
Ginkgo fördert die Gehirndurchblutung und Ginseng hält es flexibel und hilft bei der Anpassung an Stresssituationen. Es gibt auch Präparate, die die Bildung des Botenstoffes fürs Gedächtnis Acetylcholin fördern.
Also lernen kann Spass machen und es hält jung!
Quelle Senioren Ratgeber
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