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Standard Ayurveda - die Wissenschaft vom Leben! - 26.08.2008, 23:39

Die Anfänge des Ayurveda datiert man in die Zeit vom 3. bis 8. Jahrhundert v. Chr. Erstmals wurden Abhandlungen darüber in den Veden entdeckt. Die Veden sind keine Dichtungen sondern geschaute Wahrheit im indischen nennt man das „apaurusheya“; die stille Intelligenz der Natur.

Der Ayurveda beeinflusste nicht nur die Medizin in Asien sondern auch Hippokrates griff auf dieses alte Heilwissen zurück. Der Ayurveda beeinflusste auch die alte ägyptische Medizin und ist die Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin. Über Jahrhunderte hinweg wurde sowohl der Ayurveda als auch das gesamte vedische Wissen mündlich überliefert. und er wird auch die „Mutter der Medizin“ genannt.

Ayus heißt Leben und Veda ist vollständiges Wissen, also die „Wissenschaft vom Leben“, noch heute werden in Indien 80 Prozent der Bevölkerung ayurvedisch behandelt.

Im Ayurveda gehört Körper und Geist, Verhalten und Umwelt als Einheit zusammen. Ziele des Ayurveda ist ein langes und gesundes Leben in dem Weiterentwicklung und Erfolg im täglichen Leben möglich ist.

Gesund sein hat im Ayurveda ein hohes Niveau, denn es bezeichnet einen Zustand bei dem Stoffwechsel, Verdauung, Gewebe und Ausscheidungen im Gleichgewicht sind und Seele, Sinne und Geist im dauerhaften Zustand inneren Glücks. (Sushruta 750 v. Chr.)

Auf Initiative und unter Führung von Maharishi Mahesh Yogi wurde der Ayurveda wiederbelebt und mit westlichen Ärzten aufgearbeitet das ist Maharishi Ayur Ved.

Grundlage im Ayurveda bilden die drei Doshas: Vata, Pitta und Kapha. Diese drei Doshas sollten im harmonischen Zusammenspiel miteinander sein, damit der Körper im Gleichgewicht ist. Im Ayurveda werden auch alle Einflüsse von außen auf unsere Gesundheit mit einbezogen: Tageszeit, Jahreszeit, Ernährung, Wetter, Arbeit, Schlaf, Freude und Kummer. Für die äußeren Einflüsse stehen die fünf Elemente Raum, Luft, Feuer, Wasser, Erde. Sie können unseren Körper auch durcheinander bringen, denn jeder Mensch hat von Geburt an eine festgelegte Grundstruktur seiner Doshas. Das heißt die Doshas sind in einem unverwechselbaren Verhältnis angelegt. Das ist dann die Konstitution eines Menschen, die Stärken aber auch Schwachstellen zeigen kann.

In jedem Menschen sind alle drei Doshas vorhanden, aber in unterschiedlicher Stärke. Um den Typ (Vata, Pitta, oder Kapha) eines Menschen herauszufinden, muss man bestimmte Eigenschaften eines Menschen abfragen.

Vata-Typ Eigenschaften :
  • Macht sich leicht Sorgen
  • Trockene Haut
  • Mag kein windiges Wetter
  • Hat leicht Verstopfung
  • Gutes Kurzzeitgedächtnis
  • Schnelle Handlungsweise
  • Leichter Körperbau und Gewicht
  • Kann sich leicht begeistern
Erkennungsmerkmale: rau, trocken, leicht, kalt, subtil, schnell, beweglich


Pitta-Typ Eigenschaften:
  • Mag kalte Speisen und Getränke
  • Geht systematisch und organisiert vor
  • Überstürzt Handlungen nicht
  • Meidet Hitze
  • Kann gut reden
  • Wird schnell zornig
  • Veranlagung zu Sommersprossen, Muttermale
  • Gutes Gedächtnis
  • Körperbau ist mittelschwer
Erkennungsmerkmale: scharf, sauer, leicht, heiß, durchdringend, ölig


Kapha-Typ Eigenschaften:

Auffassung langsam sehr gutes Langzeitgedächtnis
Stärke und Ausdauer
Schwer aus der Ruhe zu bringen
Persönlichkeit ist ruhig und beständig
Langsame Verdauung kaum Hungergefühl
Guter Schlaf
Glatte fettige Haut
Schwerer Körperbau

Erkennungsmerkmale: ölig, langsam, kalt, stabil, träge und fest

So hat jedes Dosha seine herausragenden Merkmale und die Konstitutionstypen können erkannt werden.

Die Pulsdiagnose spielt im Ayurveda eine große Rolle. Das ist eine sanfte Methode und liefert dem Arzt schon vor Ausbruch einer Krankheit Hinweise auf Ungleichgewichte im Körper des Patienten und man kann durch Änderungen in der Ernährung oder im Lebensstil präventiv handeln und das Gleichgewicht wiederherstellen.

Ist das Ungleichgewicht schon weiter fortgeschritten ermöglicht eine Pancha Karma Kur den Körper von Schlacken und Giftstoffen zu reinigen und das ursprüngliche Gleichgewicht wieder herzustellen.

Auch mit Hilfe von Kräutern und Rasayanas wird im Ayurveda vorgebeugt und therapiert.

Buchtipp: Ayurveda für jeden Tag! Mosaik Verlag

Quelle: Ayurveda für jeden Tag, Dr. med. Ernst Schrott
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