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Alt 19.08.2008, 18:06
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Standard Fasten manchmal ist weniger gleich mehr!

Das Fasten hat bei vielen keinen religiösen Hintergrund, aber in der Religion beginnt nach dem Fasching eine 40-tägige Fastenzeit, diese soll uns an die 40 Tage erinnern, die Jesus in der Wüste verbrachte und ist eine Vorbereitung auf das Osterfest.

Diese Zeit ist für einen Frühjahrsputz im Körper ideal, denn die im Winter angesammelten Schlacken werden so ausgeschieden. Manche Menschen praktizieren das „Teilfasten“. Sie verzichten auf Alkohol, Zigaretten und Fleisch. Manche fasten total über einige Wochen hinweg. Gut für Körper und Seele, aber zum abnehmen nur als Anfang zu sehen, denn wenn man wirklich abnehmen will, sollte man seine Ernährung auch dauerhaft umstellen nur dann kann man das niedrigere Gewicht halten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu fasten: in Spezialkliniken, in der Gruppe, zu Hause beim Fastenwandern. Zuerst ist es besser unter fachkundiger Anleitung zu Fasten, da sich der Stoffwechsel radikal umstellt.

Die ersten drei Tage sind am schwersten, weil es immer wieder zu starken Hungergefühlen kommt. Es werden vermehrt Stresshormone produziert, weil der Körper auf seine Reserven zurückgreift. Dabei kann es zu Kopfschmerzen, Unruhe, Unwohlsein und Kreislaufproblemen kommen.

Hat man diese Zeit überstanden,wird es leichter, sogar schön, dann greift der Körper die Fettdepots an. Auch das Hungergefühl verschwindet und man fühlt sich wach und voller Energie. Die Geschmacksnerven werden sensibler.

Am bekanntesten ist das „Heilfasten nach Buchinger“ bei dem täglich Brühe, Säfte und Honig verzehrt werden dürfen. Bewegung und Entspannungstechniken gehören mit dazu. Dann gibt es noch das „Mayr-Fasten“ bei dem trockene Brötchen, Milch und Milchprodukte erlaubt sind. Die Schrotkur setzt auf Trink- und Trockentage. Es gibt noch andere Fastenkuren, die auf Haferschleim oder Molke basieren.

Grundregel sollte es sein höchstens 500 Kalorien am Tag aufzunehmen, damit sich der Stoffwechsel auch umstellt.

Das Fasten ist keine Nulldiät. Viel Wassertrinken ist wichtig und Ausgleich zwischen Aktivität und ausgedehnten Ruhephasen.

Man sollte sich aber beim Arzt vergewissern, dass Fasten kein Problem ist. Tabu ist das Fasten während Schwangerschaft und Stillzeit. Auch bei Krebs, Magersucht, Verwirrtheit, Demenz, Leber- Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen darf nicht gefastet werden.

Quelle Neue Apotheken Illustrierte
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