Cranberrys gut gegen Blasenentzündung!
Der Name der Beeren rührt von ihrer Blüte her, denn diese ähnelt Kranichen. Die amerikanische Beere ähnelt der europäischen Preiselbeere, ist aber wesentlich saurer und herber.
Ihre hervorragende Heilwirkung hat sich inzwischen in Deutschland herumgesprochen und es ist bekannt, dass der regelmäßige Genuss des Saftes oder die Einnahme eines Fertigproduktes aus Cranberry einer Blasenentzündung vorbeugen kann.
Die Früchte werden an der Ostküste der USA angebaut und im Herbst geerntet. Die Erntemethode ist bemerkenswert. Die Felder werden geflutet und die Beeren werden abgesaugt und mit Netzen gesammelt.
Früher dachte man die gute Wirksamkeit liegt am Vitamin C, heute weiß man, dass diese Heilwirkung den Proanthocyanidinen zu verdanken ist. Sie verhindern, dass sich Kolibakterien an die Blasenschleimhaut heften. Das verhindert die Ausbreitung der Infektion. Gut für die Frauen, da 50 Prozent mindestens einmal im Leben an einer schmerzhaften Blasenentzündung leidet.
Eine finnische Studie fand heraus, dass eine Gruppe Frauen, die zuvor an einer Harnwegsinfektion litt das Risiko erneut zu erkranken um die Hälfte senkte, dadurch, dass sie sechs Monate lang täglich Cranberrysaft tranken. Nur die Dosierung ist noch nicht ganz klar. Momentan gilt: täglich zweimal bei einer Saftkonzentration von 25 Prozent.
Das ist aber noch lange nicht alles was die Beere vermag, interessant ist, sie soll auch Auslöser für Karies und Magengeschwüre hemmen.
Quelle Apotheken Umschau
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