Lavendel beruhigt!
Lavendel ist die typische Blume aus der Provence. Früher wurde die pflanze in großen Kupferkesseln destilliert. Heut läuft die Verarbeitung maschinell.
Man gewinnt Lavendelöl, es wirkt beruhigend auf unser Nervensystem, das wurde durch klinische Studien nachgewiesen. Man kennt dieses Öl bereits seit ca. 6000 Jahren.
Man kannte damals nicht viele Heilmittel und Lavendel war sehr begehrt. In der Volksmedizin nutze man ihn bei Krämpfen, Asthma und Migräne. Die Vielseitigkeit des Lavendels ist bis heute in der Aromatherapie bekannt. Es gibt über 100 Lavendelarten. Therapeutisch wertvoll ist der Echte Lavendel (Lavendula angustifolia). Die Pflanze ist ein Lippenblütler. Vor dem Öffnen der zart lila Blüten werden sie geerntet, da sie so das meiste ätherische Öl enthalten.
Lavendelöl hat ungefähr 180 verschiedene Inhaltsstoffe. Linalol und Linalylacetat wirken beruhigend, wenn man es einatmet. Badet man in Lavendelöl verbessert sich der Schlaf. 2 Gramm des Öls auf 100 Liter Badewasser genügt. Damit sich die Substanzen vermischen einen halben Becher Sahne dazufügen. Lavendelkissen oder ein Lavendelstrauß am Bett beeinflusst den Schlaf positiv.
Auch als Tee ist Lavendel anwendbar und hilft bei nervösem Magen und sogar bei leichten Depressionen. Der Tee hilft Serotonin zu produzieren und so wird di Laune verbessert.
Gegen Reizbarkeit sollte man Lavendelöl auf Zucker geben 1-3 Tropfen. So kann man auch Kinder sanft behandeln.
Die Nachfrage ist groß und es werden jährlich ca. 1000 Liter von dem Öl produziert, hauptsächlich in Bulgarien und Tasmanien. Besonders hochwertig ist nach wie vor das Öl aus der Provence.
Quelle Apotheken Umschau
|