Sport soll nicht in Stress ausarten!
Ein neuer Trend scheint zu sein die Anderen mit seinen sportlichen Höchstleistungen beeindrucken zu wollen, doch dieses Verhalten kann die Wirkung des Sport umkehren und anstatt dem Körper Gutes zu tun kann Stress erzeugt werden, der sogar schädlich sein kann.
Überhört man ständig die Signale des Körpers, kann diese Überforderung genau den negativen Effekt haben, den man nicht wollte. Sich regelmäßig entspannt zu bewegen ist dem verbissenes Sporttreiben vorzuziehen, bei dem wir ständig an unsere körperlichen Grenzen gehen. Nur unsere Erfahrung und unser Körpergefühl kann uns sagen, was das richtige Maß für uns ist.
Eigentlich fordert der Körper ständig ein was er braucht, das können auch Extreme sein wie die Tasse Kaffee mitten in der Nacht oder Sehnsucht nach Sonne im Winter etc. Die Ursache dieser Wünsche ist der Mangel an Glückshormonen.
Ist der Körper gestresst oder ausgelaugt braucht er Serotonin und Endorphin. Diese Hormone sorgen für "gute Stimmung". Die meisten greifen dann zu Schokolade, sie erhöht kurzzeitig den Glückshormonpegel, einziger Nachteil die vielen Kalorien, die man damit jedes Mal zu sich nimmt. Verhalten wir uns oft so, nehmen wir natürlich zu.
Sporttreiben hat einen ähnlichen Effekt. Auch hier werden Serotonin, Adrenalin, Dopamin und Endorphin freigesetzt und es entsteht ein Wohlgefühl. Das ist eigentlich positiv und spornt die Sporttreibenden auch an weiterzumachen.
Umgekehrt wird die Wirkung aber, wenn man sich ständig überfordert und übertreibt. Dann entsteht nämlich der andere Effekt und es wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, das die positiven Auswirkungen für die Immunabwehr und die Stimmung beim Sport treiben wieder zerstört.
Eindeutige Signale sind z. B. wenn wir beim Joggen zu keuchen anfangen. Dann ist der Sauerstoffverbrauch höher als die Sauerstoffaufnahme. Eine Balance dieser Faktoren beim Training ist aber wichtig. Es ist besser weniger stark, aber dafür ausdauernd zu trainieren. Am besten ist es eine Pulsuhr zu benutzen, die einem anzeigt, wie weit man gehen darf.
Am effektivsten ist das Training, wenn der Puls 180 minus das eigene Alter beträgt. Auch diese Faustregel gilt: nur so intensiv Radfahren oder Laufen, dass man sich dabei noch unterhalten kann.
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