Woher kommt ein nervöser Magen?
Manchen Menschen schlägt alles auf den Magen die Prüfung in der Schule, das Vorstellungsgespräch oder eine wichtige Verabredung. Der Bauch fühlt mit und ist so ein guter Anzeiger für die Stimmung. Er kann mit Schmerzen, Ziehen, Sodbrennen, aber auch mit Völlegefühl reagieren.
Der Magen wird über ein kompliziertes Nervensystem gesteuert, überreagiert dieses, kommt es zu nervösen Reizmagen und anderen Problemen. Schon wenn der Magen ziemlich voll ist kann das bei überempfindlichen Patienten eine solche Reaktion auslösen.
Stressfaktoren sensibilisieren die „Magennerven“ und es kommt noch schneller zu unangenehmen Gefühlen im Magen. Eigenartig ist, dass auch völlig entspannte Menschen unter einem gereizten Magen leiden können. Die Schmerzen, die dabei auftreten können so heftig sein, wie bei einem Magengeschwür.
Darum ist es sinnvoll schon bald etwas zu tun um die Symptome nicht so schlimm werden zu lassen. Zuerst ist es wichtig, dass organische Probleme ausgeschlossen werden können. Ein Arzt muss zuerst feststellen ob die Beschwerden durch unverträgliche Lebensmittel oder eine Refluxkrankheit erzeugt werden.
Sind diese Ursachen ausgeschlossen kann man annehmen, dass man einen nervösen Magen hat. Diese Veranlagung kann nicht geheilt werden, aber man kann dafür sorgen, dass man die Auslöser meidet. Auch Entspannungstechniken können vorbeugend wirken.
Wärmflasche oder Kräutertee helfen nur mit Einschränkungen. Gut sei eine Pflanzentinktur, die den Magen-Darm-Trakt reguliert. Manche sprechen gut auf H2-Blocker an oder auf Magensäure reduzierende Mittel, wie Protonenpumpenhemmer.
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