Was für eine Matratze bei Rückenschmerzen?
Bei Rückenschmerzen oder Bandscheibenproblemen ist es besonders wichtig auf die nächtliche Unterlage zu achten. Dänische Forscher raten Folgendes:
Wer Schmerzen im unteren Bereich des Rückens hat sollte eine weichere Matratze für erholsamen Schlaf benutzen. Sie soll sich dem Körper anpassen. Es wurde uns immer eingetrichtert, dass eine harte Matratze gut sei. Eine harte Matratze kann nach neuen Erkenntnissen die Symptome noch verschlimmern.
160 Patienten mit chronischen Rückenschmerzen in der Lendenwirbelsäule wurden als Testschläfer in eine von drei Gruppen eingeteilt. Der Versuch wurde einen Monat durchgeführt, danach zeigte sich, dass bei denen, die die Nacht auf einem Wasserbett oder einer Matratze, die sich dem Rücken anpasst zubrachten die Beschwerden einen bemerkenswerten Rückgang zeigten. Die Schlafdauer verlängerte sich im Schnitt um eine Stunde.
Ganz anders verhielt sich das bei den Testpersonen, die auf einer Futonmatratze ohne Federkern lagen, da nahmen die Schmerzen zu und die Schlafdauer ab.
Die Forscher raten deshalb zu einer Matratze, die sich der Körperform anpassen kann, damit die Wirbelsäule in einer neutralen Position gehalten werden kann. Der Körper sollte aber auch gestützt werden.
Alte durchgelegene Matratzen, wo der Rücken einsinkt, sind kein idealer Schlafplatz und sollten bestenfalls entsorgt werden.
Quelle Magazin aus der Apotheke
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