Hypochonder - ständig panische Angst vor Krankheiten!
Wissenschaftler der Universität in Berkeley fanden heraus, dass Hypochonder seelisch angeschlagen sind. Sie horchen immerzu in sich hinein auf der suche ob irgendetwas mit ihnen nicht stimmt. Beim Anflug von Heiserkeit brechen sie in Panik aus, weil sie denken sie bekommen Kehlkopfkrebs.
Er denkt auch an Herzschlag, wenn er nach einer Anstrengung starkes Herzklopfen hat. Bei jedem siebten Patienten, der zum Allgemeinarzt geht leidet an übertriebener Angst vor Krankheiten. Da unsere Medizin aber mehr das Symptom als die Ursache behandelt, verstehen die viele Ärzte die Zusammenhänge zwischen Seele und Körper nicht.
Es gibt Hypochonder, die nach einer genauen Untersuchung beruhigt sind, aber auch solche, die von einem Arzt zum nächsten gehen, weil sie keinem Glauben schenken. Es handelt sich bei solchen „Patienten“ oft um ausgesprochen intelligente Menschen, die einen Hang zu Perfektionismus haben.
Man muss solche Menschen vor einer Überforderung schützen, weil niemand immer gut drauf ist, was aber von unserer Leistungsgesellschaft erwartet wird. Jeder hat einmal das eine oder andere Wehwehchen. Da die Hypochonder das aber nicht zeigen wollen, wird es noch schlimmer.
Dahinter steckt das Verhalten einer beschädigten Seele, die muss man behandeln. Da brauchen die Ärzte Geduld und Fachwissen auf mehreren Ebenen.
Hilfreich als Therapie sind Bewegung in Form von Radfahren, Schwimmen, Joggen, aber auch Akupunktur kann hilfreich sein sowie Neuraltherapie. Eine solche Therapie ermöglicht es dem Hypochonder wieder ein normales Gefühl für seinen Körper zu entwickeln und für seine Umwelt. Am besten nachfragen in einer Medizinisch-Psychosomatischen Klinik.
Quelle Astrowoche
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