Knoblauch soll nicht nur „böse Geister“ vertreiben!
Im Volksglauben wurden Knoblauchzöpfe zum Abhalten von Vampiren an die Türstöcke gehängt. Wissenschaftlich erwiesen ist die Heilwirkung von Zwiebelgewächsen (Allium sativum) sie sollen als natürliches Antibiotikum wirken und das Blut verdünnen.
Es ist außerdem erwiesen, dass Knoblauch gefäßschützend wirkt und der Arteriosklerose vorbeugt. Man hat auch festgestellt, dass durch Knoblauch der Cholesterinspiegel bis zu 30 Prozent gesenkt erden kann. Wird er regelmäßig verzehrt beugt er der Arterienverkalkung vor.
Dass Knoblauch vor bestimmten Krebserkrankungen schützt ist bislang nur eine Vermutung. Vor allem die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe des Knoblauchs das Alliin, das bei Verletzung der Pflanze in Allicin umgewandelt wird welches fähig ist Bakterien und Pilze abzutöten. Haustiere wie Hunde, Katzen und Vögel sollten Sie von der Pflanze fernhalten, da sie für die Tiere giftig ist.
Knoblauch enthält wertvolle Spurenelemente unter anderem Selen und Mineralstoffe. Vier Gramm sollte man allerdings roh täglich zu sich nehmen um eine Wirkung zu erzielen. Das ist wegen des extremen Geruchs allerdings oft nicht machbar.
Eine Möglichkeit ist auf Knoblauchdragees auszuweichen, dann hat man keine Knoblauchfahne, aber über die Haut wird der Geruch doch ausgeschieden und ist nicht völlig zu vermeiden.
Quelle Apotheken Umschau
|