| Zöliakie, wenn man Gluten in der Nahrung nicht verträgt -
23.06.2008, 13:08
Heute bedeutet Zöliakie nicht mehr, dass man das ganze Leben lang kein Brot mehr essen darf. Es gibt inzwischen viele Lebensmittel, die glutenfrei sind und den speiseplan dieser Patientengruppe bereichern. Ungefähr 1 Prozent der Menschen in Europa darf keinen Weizen und seine verwandten Getreidearten wie Dinkel und Grünkern essen. Dazu zählen auch Roggen, Hafer, Gerste und die daraus hergestellten Lebensmittel z. B. Nudeln, Suppen, Soßen und Brot. Der Grund hierfür ist eine Darmerkrankung, wegen Unverträglichkeit von Gluten, dem Klebereiweiß, was in bestimmten Getreidesorten vorkommt. Bei Zöliakie verursacht Gluten eine Entzündung der Darmschleimhaut. Dadurch kann der Körper bestimmte Nährstoffe nicht aufnehmen, was zu Mangelerscheinungen führen kann. Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie an dieser Krankheit leiden, weil die weil die Symptome verschiedener Art sind doch meistens kommt es zu Durchfall. Es gibt aber auch Zöliakie-Tests, die Aufschluss darüber geben ob es sich um diese Unverträglichkeit handelt. Die einzige Therapie bei dieser Erkrankung ist sich lebenslang glutenfrei zu ernähren. Der Darm kann sich erholen und auch Folgeerkrankungen werden vermieden. Zuerst mag einem die Umstellung schwer fallen, aber hat man sich darauf eingerichtet ist man nach wenigen Wochen beschwerdefrei und das wird als große Erleichterung empfunden. Dass man auf herkömmlich hergestellte Backwaren und Kuchen verzichten muss bedeutet nicht den totalen Verzicht auf kulinarische Leckerbissen. Es gibt inzwischen eine ganze Palette von glutenfreien Produkten. Da gibt es Ersatzzutaten aus Mais, Soja, Reis Hirse und Buchweizen sogar auf Bier muss man nicht verzichten man kann auf Reisbier umsteigen. Außerdem gibt es auch glutenfreie Fertiggerichte. Das Angebot ist vielfältig und ist auch geschmacklich verbessert. Die Produkte sind ausgereifter und nicht mehr so trocken wie noch vor ein paar Jahren. Es ist jetzt auch leichter glutenfreie Produkte zu erkennen, weil seit 2005 glutenhaltige Produkte gekennzeichnet werden müssen. Die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft hat auch Listen ausgearbeitet damit man glutenfreie Produkte und andere unterscheiden kann. Quelle Tipp der Woche |