Hängen Bildung und Ernährung zusammen?
Über 50 Prozent der Deutschen ist zu dick. Jeder fünfte ist fettleibig. Der Bodymessindex (BMI) ist bei 51 Prozent der Frauen und bei 66 Prozent der Männer mehr als 25, was bedeutet, dass sie zuviel Gewicht haben.
Der BMI ist eine Formel: Gewicht in kg geteilt durch Größe in Meter gemessen das Ganze im Quadrat..
Als fettsüchtig gelten Menschen mit BMI von mehr als 30. Solche Menschen sind durch ihr Gewicht anfällig für bestimmte Krankheiten.
Mit steigendem Alter werden die meisten auch dicker. Von den 70-80jährigen Männern sind 84 Prozent zu dick, die Frauen dieser Altersgruppe kommen auf 74 Prozent. Hingegen sind sieben Prozent der jungen Menschen untergewichtig. Mädchen zwischen 14 und 17 bringen es sogar auf 10 Prozent bei den Untergewichtigen.
Interessant ist auch, dass unter den Ledigen mehr Normalgewichtige sind als unter den Verheirateten, Geschiedenen, oder Verwitweten.
Fünf Prozent der Deutschen halten freiwillig eine Diät ein. Je mehr Personen im Haushalt leben desto öfter wird gekocht. 65 Prozent der Frauen schätzen ihre Kochkünste als gut ein.
Der tägliche Energiebedarf wird von Vielen falsch eingeschätzt. aber zwei Drittel der Erwachsenen wissen über das Gütesiegel des biologischen Landbaus CMA bescheid. 29 Prozent der Bevölkerung ist informiert darüber, dass sie 5 Stücke Obst oder Gemüse am Tag essen soll. Die Kampagne „5 am Tag“ kannten 50 Prozent mehr Frauen als Männer.
50 Prozent der Deutschen fürchten die Gefahr, die von gentechnisch veränderten Lebensmitteln ausgeht. Zu viel oder zu wenig zu essen nimmt auf der Rangskala von 1 bis 14 erst die vierte Stelle ein. Aber auch die Rückstände von Pestiziden werden als sehr bedeutendes Risiko beurteilt.
Der BMI sinkt mit dem Grad des Bildungsabschluss und der Höhe des Einkommens. Beinahe 50 Prozent der Männer lassen ihre Lebensmittel einkaufen. Je mehr Personen ein Haushalt hat, desto seltener kaufen die Männer die Lebensmittel ein.
Je mehr Einkommen dem Haushalt zur Verfügung steht, desto öfter wird auf dem Wochenmarkt und im Bioladen eingekauft. Bei geringerem Einkommen stammen die Waren vom Supermarkt oder Discounter.
Quelle Süddeutsche Zeitung
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