Kosmetik für die Füße!
Gerade im Sommer rücken unsere Füße wieder in den Blickwinkel, wir gehen barfuß oder tragen Sandalen. Unsere Füße sollen attraktiv aussehen, dafür können wir etwas tun.
Wir sollten bedenken, dass unsere Füße unermüdlich tätig für uns sind. Ob in hohen Schuhen oder Bergsschuhen unsere Füße schreiten, hüpfen, springen und sind uns zu diensten. Eine Managerin geht 300 Schritte an Tag, eine Bedienung 18000.
Die Füße sind belastbar, aber auch sensibel. Wir legen ungefähr 160 000 Kilometer auf unseren Füßen im Lauf des Lebens zurück. An den Fußsohlen sitzen über 7000 Nervenenden. Deshalb sind wir an den Füßen so kitzelig und sind Fußreflexzonenmassagen so wirkungsvoll. Füßen sollte man auch Abwechslung bieten und nicht immer die gleichen Schuhe tragen. Barfuß laufen entspannt die Füße. Vielleicht machen es deshalb Kinder so gern.
Wir beachten die Füße bei der Pflege oft zu wenig. 80 Prozent der Deutschen klagen über Fußprobleme. So berichtet der Zentralverband der Podologen und Fußpfleger. Vor allem Hornhaut stört während der Sandalensaison. Sie bildet sich um den Fuß vor Druckstellen zu schützen. Das ist eigentlich gut, in der Zeit wo man barfuß in den Schuhen geht. Meistens bekommen Frauen die lästige Hornhaut, was sich die Fußexperten alle nicht erklären können.
Schwitzende Füße darunter leiden Frauen wie Männer gleichermaßen. Am Fuß sitzen die meisten Schweißdrüsen, links und rechts jeweils 125 000. Man kann unangenehmen Schweißgeruch mit Puder, Bädern, Fußsprays.
Talgdrüsen gibt es an den Füßen dagegen wenig, deshalb sollte man sie täglich eincremen. Die Fersen können bei zu trockener Haut Rhagaden bilden (Schrunden). Vorbeugend jeden Tag eincremen und pflegen, so wie das Gesicht verdienen auch unsere Füße tägliche Pflege.
Wer Probleme mit seinen Füßen hat sollte regelmäßig zur Fußpflege und zum Podologen gehen.
Am besten ist natürlich barfuß laufen, dann sind die Füße an der frischen Luft.
Hier ein paar Tipps zur Fußpflege:
Fußbad gegen Schweißfüße
Schwitzenden Füßen kann man helfen in dem man morgens ein Fußbad mit Eichenrinde macht. Sie wirkt adstringierend. Synthetische Eichenrinde wird mit Wasser übergossen und die Füße darin fünf Minuten gebadet.
Hornhaut entfernen – so geht es sanft
Mit einer abgerundeten Hornhautfeile oder einem Naturbimsstein. Mit Raspel und Hobel muss man vorsichtig sein, man kann tiefer gelegene Hautschichten leicht verletzen. Am besten die Füße mit einem Fußbad vorbehandeln. Danach gut trocknen und mit der groben Seite der Feile die Hornhaut vorsichtig abreiben. Zum glätten die feinere Seite benutzen. Anschließend natürlich gut eincremen.
Zum Cremen ist Fußcreme ideal
Körperlotion reicht für die besondere Pflege der Füße nicht aus. Es fehlen die speziellen Inhaltsstoffe wie Menthol. Kampfer und Rosmarin, die auch für eine gute Durchblutung sorgen und auch schweißhemmend sind. Außerdem sind die Inhaltsstoffe höher dosiert um auch durch die Hornschicht zu dringen.
Schrunden brauchen spezielle Pflege
Sind bereits risse an den Fersen entstanden, sollte man auf jeden Fall mit Harnstoffcreme behandeln. Sie bindet Feuchtigkeit und löst verhornte Stellen, aber aufpassen, dass es sich nicht um hinweise auf Diabetes handelt.- Blutzuckertest machen.
Zehennägel schneiden – am Besten gerade
Gerade schneiden. Dann, damit die Kanten links und rechts nicht ins Fleisch drücken mit einer Diamantfeile feilen. Nicht schneiden oder abknipsen, damit die Kanten nicht ins Fleisch einwachsen. Die Nagelhaut kann man mit einem Wattestäbchen zurückschieben. Schneiden ist problematisch, dann können Keime ins Nagelbett eindringen und Entzündungen hervorrufen.
Keine Hühneraugen mehr – wie ist das möglich?
Drückt ein zu enger Schuh oder ist ein Schuh zu weit dass der Fuß hin und her rutscht können sich Hühneraugen bilden. Hühneraugenpflaster verrutschen oft und können gesunde Haut mit ihrem Inhaltsstoff Salicylsäure verletzen. Am Besten das Hühnerauge vom Fußpfleger entfernen lassen und dann auf richtig sitzendes Schuhwerk achten.
Quelle Apotheken Umschau
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