Prostataleiden – dagegen helfen auch Heilpflanzen!
Hat ein Mann Probleme beim Wasserlassen sollte er sich an einen Urologen wenden und damit auch nicht lange warten! Je früher man etwas gegen die Beschwerden unternimmt desto besser der Behandlungserfolg.
BPS (benignes- Prostata-Syndrom) das sind Probleme beim Wasserlassen, die durch eine veränderte Prostata verursacht werden. 25 Prozent der Männer ab dem 65. Lebensjahr leiden darunter, das sind etwa 1,5 Millionen Männer in Deutschland.
Nach der Diagnose wird die Art der Therapie entschieden. Chirurgische Eingriffe sind heute nicht allzu kompliziert, da sie über die Harnröhre durchgeführt werden. Eine Methode mit der die störenden Teile der Prostata entfernt werden. Diese Vorgehensweise verhindert offene Wunden.
Von den Krankenkassen werden zwei Gruppen von Arzneimitteln erstattet.
Alpha 1 Blocker entspannen die Muskeln der Prostata und nehmen so den Druck vom Harnleiter.
5-Alpha Reduktase-Hemmer bei denen eine längere Einnahmezeit erforderlich ist, weil sie den Hormonhaushalt regulieren und die Prostata wieder schrumpfen lassen.
Will man keine Nebenwirkungen und hat leichte bis mittlere Beschwerden ist es empfehlenswert zunächst mit „sanften Heiler“ zu therapieren. Es gibt also auch ausgesprochene „Pflanzen für Männer“. Hier ist auch noch nicht das ganze Heilungspotenzial erforscht.
Folgende Pflanzen können zur Therapie, bei einer gutartigen Veränderung der Prostata, angewendet werden:
Roggen ist ein Extrakt aus Pollen vermischt mit einem kleinen Anteil von Lieschgras und Maispollen.
Sägepalme (Serenoa repens, Sabal serrulatum) sie gedeiht in den Küstenregionen der USA. Die Früchte werden getrocknet und daraus werden fettlösliche Substanzen gewonnen.
Brennessel (Urtica dioica) die Blätter wirken harntreibend, das weiß man schon lange. Dass die Wurzeln Prostataleiden lindern können, ist erst seit kurzer Zeit bekannt. In Kombination mit Sägepalme entfaltet das Mittel seine gute Wirkung.
Arzneikürbis (Cucrbita pepo) die Samen enthalten die heilende Wirkstoffe. Am besten ist der steirische Ölkürbis. Kontrolliert wird auch die bleibende Qualität der Samen.
Bereits erforscht ist die Wirkungsweise von ungesättigten Fettsäuren und Phytosterinen. Sie wirken entzündungshemmend und beeinflussen den Testosteronstoffwechsel. Gezeigt hat sich leider auch, dass durch die Nahrung mehr Beta-Sitosterin aufgenommen wird als durch das Arzneimittel. Seine Wirkungsweise ist daher umstritten.
Die Krankenkassen erstatten die Naturheilmittel nicht, weil sie nicht verschreibungspflichtig sind. Das bedeutet aber nicht, dass diese Naturheilmittel nicht wirksam sind.
Bessert sich ein Prostataleiden durch Behandlung nicht, sollte man den Arzt noch einmal konsultieren. Eine Zeit lang kann die Blase die Fehlfunktion eines verengten Harnleiters ausgleichen. Aber das kann mit der Zeit zu irreparablen Schäden am Organ führen.
Ab 50 sollten Männer jährlich zur Früherkennung gehen, das kann auch die Chancen der Heilung bei einem Prostatakarzinom erheblich verbessern.
Quelle Apoheken Umschau
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