
05.06.2008, 14:23
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Biologische Wirkung des Wetters – Kopfschmerzen bei Hochdruck?
50 Prozent der Deutschen leiden und Wetterumschwüngen. Sie schlagen ihnen in der einen oder anderen weise aufs Gemüt. So bald das Barometer fällt klagen die Betroffenen über Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände, Niedergeschlagenheit oder Schlafstörungen, selbst Gelenkschmerzen kann ein Wetterumschwung verursachen. Alle Arten von Wissenschaftlern wie Ärzte, Meteorologen, Psychologen und Physiker beschäftigen sich mit den Auswirkungen und versuchen eine Größe zu finden die das Unwohlsein verschiedenster Art auslöst.
Ein Gegenmittel ist schon gefunden und zwar ist es wichtig den Kreislauf zu stärken in dem man möglichst viel Zeit an der frischen Luft verbringt. Am wohlsten fühlen sich die Mitteleuropäer bei Sonnenschein und einer Temperatur zwischen 20 und 25 Grad.
Am schlimmsten sind die Symptome der Wetterfühligen im Frühling und im Herbst, da in dieser Zeit die Wetterwechsel am schnellsten aufeinander folgen.
Naht eine Warmfront so leiden vor allem Menschen mit niedrigem Blutdruck darunter. Auch Migräneanfällige klagen über Beschwerden. Zu diesen Zeiten kommt es auch häufiger zu wetterbedingten Schlafstörungen.
Naht eine Kaltfront sind vor allem Menschen mit Gelenk- und Atemwegsbeschwerden stärker belastet.
Die Wissenschaftler konzentrieren sich bei der Erforschung des Phänomens vor allem auf zwei Faktoren.
Sie fanden heraus dass bei Kopfschmerzen, die durch Wetterumschwünge entstehen elektromagnetische Felder so genannte „Sferics“ eine Hauptrolle spielen. Diese Felder entstehen bei Gewittern und eilen ihnen voraus und sie bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit. Man hat durch Messungen festgestellt, dass sie Hirnströme verändern, deshalb wird vermutet dass sie auch an der Entstehung des Kopfschmerzes beteiligt sein können.
Der zweite Punkt sind die schwankenden Luftdruckfelder welche Kreislaufprobleme verursachen. Sie verändern sich schon lange bevor sich das Wetter wirklich ändert. Man hat Versuche in Klimakammern gemacht, die zeigten, dass an der Halsschlagader Messfühler sitzen, die auf den Luftdruck reagieren und die Blutdruckregulierung mit beeinflussen.
Auch das Sonnenlicht hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Ohne Licht produziert der Körper weniger Endorphine, die stimmungsaufhellend wirken. Auch weniger Serotonin, das für Glücklichsein „sorgt“. Die Zirbeldrüse wird aber angeregt und erhöht das Melatonin, das für den Nachtschlaf zuständig ist und so fühlen wir uns zusätzlich müde und erschöpft.
Hier ein paar Tipps um die Situation zu verbessern :- Wetterfühlige sollten sich nicht ins Kämmerlein zurückziehen. Im Gegenteil am besten bei jedem Wetter Spaziergänge an der frischen Luft unternehmen. Oft sind Menschen wetterfühlig, die sich viel in klimatisierten Büros aufhalten. So kann man die Anpassungsfähigkeit trainieren.
- Hat man Dauerstress und eine unausgewogene Ernährung begünstigt das die Wetterfühligkeit. Ausdauertraining und eine Balance zwischen Anspannung und Entspannung helfen das Herz-Kreislauf-System zu entlasten. Regelmäßiger Schlaf und der Verzicht auf Nikotin, Alkohol und Koffein verhindert die Auswirkungen der Wetterfühligkeit, die da sind: Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen und Nervosität
- Auch Wechselduschen, Sauna Massage, Kneippkuren oder Moor- und Thermalbäder können abhärten. Ein Nebeneffekt davon ist, dass gleichzeitig die Abwehrkräfte gestärkt werden.
- Ein Wettertagebuch hilft einem herauszufinden, wann die kritischen Wetterlagen sind.
- Biowettedienste kann man im Internet abfragen.
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