Veränderungen im Auge – Grauer Star oder Grüner Star?
Es kann passieren, dass sich ab dem 60sten Lebensjahr der Blick immer mehr trübt. Wie wenn sich Nebel vor die Augen legt. Diese Augenkrankheit wird „Grauer Star“ genannt. Eine altersbedingte Eintrübung der Linse, kann die Beschwerden erzeugen.
Fast jeder wird davon früher oder später getroffen. Der Patient trifft im Einvernehmen mit dem Augenarzt die Entscheidung, wann operiert werden muss.
Bei einem ambulant ausgeführten Eingriff ersetzt der Arzt die alte Linse durch eine neue Kunststofflinse. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten. Erst einmal wird nur ein Auge behandelt. Ein paar Wochen oder Monate später wird das andere Auge operiert. Staroperationen sind heute Routine und werden häufig durchgeführt.
Der „Grüne Star“ wird auch Glaukom genannt und kann schon in jüngeren Jahren eintreten. Bei dieser Art ist ein Verzögern der Operation nicht angebracht, da es gefährlich werden kann. Eine Verwechslung von „Grauem“ und „Grünem Star“ ist fatal, weil die Einschränkungen des Sehvermögens nicht rückgängig gemacht werden können.
Deshalb ist die Früherkennung beim „Grünen Star“ besonders wichtig. Ab dem 40sten Lebensjahr sollte man einmal pro Jahr die Glaukom –Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt machen. Diese Untersuchung wird von den Krankenkassen nicht mehr bezahlt. Sie kostet zwischen 15 und 35 Euro
Ursache des Glaukoms ist ein zu hoher Druck im Auge, der den Sehnerv quetscht und auch zerstören kann. Wird ein Glaukom rechtzeitig erkannt, kann man es mit modernen Medikamenten gut behandeln. Nur in komplizierten Fällen ist eine Operation notwendig.
Quelle Tipp der Woche
Ge?ndert von fee (26.05.2008 um 22:54 Uhr).
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