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Alt 11.05.2008, 01:51
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Standard Fasten - Frühjahrsputz für den Körper!

Fasten reduziert Entzündungen ist gut für den Blutdruck und den Cholesterinspiegel und nicht zuletzt für den Darm und auch gut für die Seele. Unser gesamter Stoffwechsel kann sich umstellen. Innerhalb von drei Tagen ohne Nahrungszufuhr schaltet der Körper um auf Reserve und verbrennt die Reserven an Fett. Pölsterchen am Bauch schwinden und der Blutzucker- und Cholesterinwert sinkt. Schädliche Schlacken im Körper können ausgeschieden werden.
Das bedeutet für den sonst ununterbrochen arbeitenden Darm Urlaub. Selten nehmen wir Rücksicht auf den Darm. Wir belasten ihn mit fetten Speisen oder späten Mahlzeiten. Auch Stress kann den Darm stören und zu Fäulnisprozessen führen, die den Körper dann überbelasten. Die Folgen sind Müdigkeit, Nervosität und Unwohlsein.

Das bewusste Fasten hilft dem Darm sich von ungewünschten Ablagerungen zu befreien und die Darmflora wird dadurch saniert. Auch schlechte Essgewohnheiten werden erst einmal ausgesetzt. Der Darm darf aber nicht völlig ruhen, man sollte alle zwei Tage für den Abtransport aller Stoffe die nicht mehr gebraucht werden sorgen, das erreicht man durch die Einnahme eines Passagesalzes. Die bekanntesten Fastenkuren: F.X. Mayr-Kur oder Buchinger-Fasten empfehlen diese Methode. Glaubersalz oder Natriumsalz eigenen sich zur Darmentleerung schmecken aber unangenehm bitter. In der Apotheke gibt es das Bittersalz aber in etwas angenehmerer form als Sprudelsalz. Die enthaltene Fruchtsäure sorgt nicht nur für Entschlackung sondern sorgt auch für einen angenehmen Geschmack.

Sobald der Darm völlig leer ist, hat man das Gefühl satt zu sein und das Fasten wird leichter!

Auch der Geist profitiert vom Fasten, denn nach drei Tagen wird vermehrt das Glückshormon Serotonin produziert. In dieser Zeit fühlen sich Fastende richtig gut. Stressfaktoren von außen sollten während des Fastens aber vermieden werden. Am Besten man legt die Fastenkur in die Urlaubszeit.

Da die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden, setzt die Naturheilkunde das Fasten zur Prävention und zur Behandlung ein. Es hat sch herausgestellt, dass Migräne oder Rheuma durch Fasten besser therapiert werden kann.

Nicht geeignet ist die Fastenkur zum Abnehmen, da man meist sein Gewicht nach der Fastenkur schnell wieder erreicht hat. Die Fastenkur ist aber vielleicht der Anfang für ein schlankeres und aktiveres Leben.
Nach dem Fastenbrechen schmeckt die Nahrung intensiver und man kann besser differenzieren, was Einem gut tut und was nicht.
Der natürliche Sättigungsreflex wird reaktiviert und das Fasten ist auch eine Art Selbsterfahrung, die uns hilft alte schlechte Ernährungsgewohnheiten hinter uns zu lassen.

Fazit: Weniger ist manchmal Mehr!

Quelle Bleiben sie gesund
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