Wie gut schlafen Sie?
Etwa zwanzig Prozent der Deutschen schnarchen im Schlaf oder geben Geräusche von sich, die ihren Partner nerven und man hört vielleicht öfter den Satz „Du schnarchst!“ als etwas Romantisches im Bett.
Meist sind es Frauen, die unter den Schnarchgeräuschen ihrer Männer leiden, die oft bis zu 70 Dezibel erreichen, was einem laufenden LKW-Motor entspricht!
Warum das so ist liegt in der Anatomie des Rachens, der bei Männern anders ist als bei Frauen. Das Hormon Östrogen hält bei Frauen das Rachensegel geschmeidig und elastisch, welches für die Schnarchgeräusche bei Männern verantwortlich ist. Durch die im Schlaf entspannte Rachenmuskulatur hat der Atem die Möglichkeit die Weichteile in Vibration zu versetzen. Das Gaumensegel fängt zu vibrieren an und erzeugt die unangenehmen Schnarchgeräusche.
Erst nach den Wechseljahren verliert auch das Gaumensegel der Frauen an Elastizität, weil der weibliche Körper weniger Östrogen produziert.
Wer zu viel wiegt ist außerdem auch mehr gefährdet zu schnarchen, weil sich das Fett nicht nur am Bauch ansetzt, sondern auch im Mund- und Rachenraum, so dass das Atmen schwerer wird, was dann oft auch hörbar wird.
Schnarcher, die sich oft nicht richtig ausgeschlafen und müde fühlen, sollten einen Hals-Nasen-Ohrenarzt aufsuchen um den Ursachen auf den Grund zu gehen. Es gibt auch Schlaflabors, wo herausgefunden werden kann, ob das nächtliche Schnarchen harmlos ist oder die Gesundheit beeinträchtigt.
Wichtig für Schnarcher ist es auch, dass sie auf Schlaftabletten oder Alkohol verzichten, da es das Schnarchen fördert. Probieren Sie beim Schlafen die Seitenlage, da Rückenlage bekanntlich das Schnarchen fördert.
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