Schon gewusst wofür Marihuana Hautcreme gut sein soll?
Forscher der Uni in Bonn haben entdeckt, dass körpereigene Botenstoffe, die den Cannabinoiden ähneln bei Kontaktallergien entzündungshemmend wirken. Endocannabinoide sollen auch Parkinson entgegenwirken.
THC, das in Cannabis enthalten ist, verknüpft sich im Körper mit den gleichen Stellen wie die Endocannabinoide. Sie regeln auch das Abwehverhalten der Haut gegenüber fremden Stoffen.
An Mäusen war den Wissenschaftlern aufgefallen, dass sie Nickelallergien haben, wenn ihnen zwei Proteine, die als Cannabinoid - Andockstellen fungieren, fehlen. Wurden die Andockstellen durch Medikamente blockiert so reagierten die Mäuse weit heftiger auf die Allergene.
Das zeigt, dass körpereigene Cannabinoide Schutz gegen Hautallergien bilden. Brachte man allergische Substanzen auf die Haut auf, so konnte man feststellen, wenn man danach äußerlich mit einer THC-Lösung behandelte, die allergische Reaktion wesentlich geringer war. Die Schwellungen waren um 50 Prozent geringer.
Für die Behandlung am Menschen müssen nun dementsprechende Cremes hergestellt werden. Rauschzustände werden nach Behandlung mit der Creme aber nicht auftreten, da die Menge an Cannabinoiden zu gering ist.
Quelle Magazin aus der Apotheke
|