Kann man die Sonnenstrahlen noch unbeschwert genießen?
Heutzutage gehen die Menschen mit gemischten Gefühlen in die Sonne. Sobald im Frühling die ersten Sonnenstrahlen und wärmeren Tage da sind, sieht man die Straßenkaffees und Parkbänke wieder gefüllt. Allerdings sollten schon im März beim „Sonnenbaden“ Sonnencreme und Sonnenbrille nicht fehlen.
Die Auswirkungen auf die Augen sind nicht so gravierend, da die Augen mit einem natürlichen UV-Schutz versehen sind. Man kann auch ohne getönte Brille längere Zeit im Sonnenschein verbringen. Es ist nicht wissenschaftlich belegt, dass ungefiltertes UV-Licht grauen Star verursacht. Es ist auch übertrieben die Kinder nur noch mit Sonnenbrille draußen spielen zu lassen.
In unseren Breiten sind die Augen nicht durch die Sonneneinstrahlung in dem Maße gefährdet, wie in Südeuropa. Licht ist für den Hormonhaushalt sehr wichtig und steigert das Wohlbefinden. Außerdem ist es für die Produktion von Vitamin D verantwortlich. Die Stoffwechselprozesse werden behindert, wenn häufig eine Sonnenbrille getragen wird, weil die wichtigen Sonnenstrahlen durch das Auge aufgenommen werden.
Also keine Panik, wenn die Sonnenbrille einmal nicht dabei ist. Wichtig hingegen ist das Tragen der Sonnenbrille bei Wassersportarten wie Segeln. Das Licht wird auf der Wasseroberfläche gespiegelt, und trifft das Auge auch von unten. Auch beim Skifahren oder an der Südsee ist das Tragen einer Sonnenbrille unbedingt zu empfehlen. Es kann sonst zu Schädigungen der Hornhaut kommen, die zwar nicht immer andauern, aber für einen Tag! Nach dem Sonnenbad kann man unter geröteten und tränende Augen leiden.
Eine Sonnenbrille sollte 50-70 Prozent des Lichts absorbieren. Gletscherbrillen absorbieren bis zu 90 Prozent. Der Preis ist nicht ausschlaggebend für den UV-Schutz auch günstige Brillen haben einen UV-Lichtfilter. Es kann allerdings sein, dass sie optisch keine gute Qualität haben. Am Besten informiert man sich vor dem Kauf einer Sonnenbrille ausführlich.
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