Wie schütze ich mich vor Borreliose durch Zecken?
Die beiden letzten milden Winter haben die Zeckengefahr verzehnfacht. Dadurch steigt auch die Gefahr an einer der 40 verschiedenen Viren, die Zecken übertragen zu erkranken. Besonders gefährlich ist FSME „Frühsommer-Meningoenzephalitis“.
Sehr gefährlich ist auch die Lyme-Borreliose, die fast alle Organe befallen kann. wer sich im Süden Deutschlands viel im Wald auf wiesen und Parks aufhält sollte sich impfen lassen, so das Robert-Koch-Institut. Besonders betroffen sind große Teile von Bayern, Baden-Württemberg, südliches Hessen und Thüringen. Eine Impfung kann Leben retten, denn die FSME ist nicht heilbar und löst bei zehn Prozent der Patienten Folgeschäden wie z. B Lähmungen aus. Ein Prozent der Fälle endet tödlich.
Die Impfung erfolgt im Abstand von ein bis drei Monaten, danach im Abstand von neun bis zwölf Monaten die dritte Impfung. Eine Auffrischung ist alle drei Jahre notwendig. Dabei werden abgetötete Viren gespritzt, die dann Antikörper bilden. Der Schutz ist bereits zwei Wochen nach der ersten Impfung vorhanden.
Anzeichen Von FSME sind grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen mit Fieber. Nach zwei Wochen kann es zu einem zweiten Fieberanfall kommen bis zu 40 Grad. Zusätzlich kann es zu Bewusstseinsstörungen bis zum Koma kommen.
Gegen Lyme-Borreliose gibt es keine Impfung. Diese Krankheit wird innerhalb von 8-12 Stunden nach einem Zeckenbiss übertragen. Wird sie rechzeitig erkannt kann sie gut mit Antibiotika behandelt werden.
Anzeichen dafür sind, wenn sich an der Einstichstelle ein faustgroßer roter Fleck bildet. Die Rötung schmerzt nicht kann aber jucken. Dann sollte man sofort einen Arzt aufsuchen. Da Zecken während des Blutsaugens unverdauliche Teile wieder abgeben können so Erreger in unseren Körper geraten.
Zecken gehören zu den Spinnentieren als Aufenthaltsort bevorzugen sie das Unterholz, Wiesen und Hecken. Sie halten sich ungefähr in 1,5 m Höhe auf, wo sie von Ihren Opfern abgestreift werden. Dass sie sich von bäumen fallen lassen stimmt nicht. Zeckenzeit ist zwischen März und Oktober.
Am besten Sie halten sich nicht im Unterholz oder hohen Gras auf. Ihre Bekleidung sollte langärmlig sein. Feste Schuhe und lange Hosen. Stecken Sie am Besten die Hosenbeine in die Schuhe. Helle Kleidung ist vorteilhafter, weil die Zecken als dunkle Punkte besser gesehen werden können.
Sie können auch Zeckenmittel einsetzen, die ca. zwei Stunden wirken. Nach Spaziergängen sollten Sie Achseln, Kniekehlen, Hals, Haaransatz und Kopf kontrollieren. Vor allem bei Kindern ist das wichtig.
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