
13.03.2008, 23:38
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Natürliche Kräuter unterstützen die Verdauung!
Gewürzkräuter sind nicht nur beliebte Zutaten in der Küche. Sie enthalten auch Substanzen, die sich positiv auf den Stoffwechsel und die Verdauung auswirken. Wir haben uns so an Fertigprodukte gewöhnt, dass wir Gewürze erst wieder neu entdecken müssen. Die altbekannten Klassiker sind Basilikum, Schnittlauch und Petersilie. Diese uns wohlbekannten Kräuter haben besondere Eigenschaften. Sie verfeinern nicht nur die Speisen mit ihrem Aroma. Petersilie wirkt harntreibend, Basilikum hilft bei Magenbeschwerden und Blähungen und Schnittlauch wirkt regulierend auf den Cholesterinhaushalt und hat auch antibakterielle Wirkstoffe.
Der Oregano Südeuropas, der in Deutschland Majoran genannt wird hilft bei Bronchitis, da er schleimlösend und krampflösend wirkt. Schwer verdauliche Speisen werden bekömmlicher durch Zugabe von Majoran. Der Verwandt von Majoran ist Thymian. Er hat ähnliche Eigenschaften.
Salbei ist bei uns eher als Tee bekannt bei Halsentzündungen. In Südeuropa verwendet man ihn gerne zu Lamm, Fisch oder Kalb in Beize mit Zitronensaft und Keimöl, da er sehr aromatisch ist. Auch Dill hat besondere Eigenschaften. Er erhöht den Milchfluss bei stillenden Frauen und vertreibt Blähungen. Liebstöckel (Maggikraut) sorgt dafür dass Wasseransammlungen abgeleitet werden, wirkt also auch auf die Harnwege.
Gut für die Fettverdauung ist unser altbekannter Kümmel. Er wirkt krampflösend und unterstützt die Verdauung bei der Arbeit. Beifuss ist bestens geeignet für die Festtagsküche. Er unterstützt durch seine Inhaltsstoffe (Gerbstoffe, Flavonide und Kieselsäureverbindungen die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse). Besonders im Winter ist es sinnvoll den üppigen Speisen diese Gewürze, die es zum Teil auch als Topfpflanzen frisch gibt, hinzuzufügen.
Um im Winter auch Kräuter zur Verfügung zu haben, sollten sie vor dem ersten Frost geerntet und getrocknet werden. Kräuter, die schnell ihr Aroma verlieren können in einzelnen Portionen in Eiswürfelbehälter abgefüllt werden. Dann mit Wasser auffüllen und einfrieren.
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