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Alt 15.02.2008, 23:25
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Standard Goldrute - ein wertvolles Heilmittel für die Nieren

Die Goldrute war schon im 13. Jahrhundert in Mitteleuropa als Heilpflanze bekannt. Die Indianer Nordamerikas heilten damit sogar Schlangenbisse und auch Halsweh. In unseren Gärten blüht sie Ende August bis in den September. Sie wird bis zu 1,50 hoch und ist auch als Sichtschutz an Zäunen beliebt. Sie gehört zur Familie der Korbblütler.

In Deutschland wuchs die Echte Goldrute (Solidago Virgaurea) Bei uns breiteten sich die beiden anderen Arten Solidago canadensis und Solidago gigantea , die aus Amerika kamen aus.
Verwirrend ist die Namensgebung, da die kanadische Goldrute 1,50 hoch wird die S. gigantea aber nur 50 Zentimeter. Die Riesengoldrute und die kanadische Goldrute haben einen sehr hohen Gehalt an Saponinen und Flavonoidglykosiden. Diese Stoffe sind für die Heilwirkung der Goldrute verantwortlich, so Prof. Irmgard Merfort von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Alle drei Arten sind therapeutisch einsetzbar. Am meisten verwendet man aber die kanadische Goldrute. Sie hat die beste Wirkstoffzusammensetzung und kommt am häufigsten vor. Viele Blasen- und Nierenteemischungen enthalten Goldrute. Sie hilft Bakterien auszuschwemmen, weil sie die Urinmenge erhöht.

Auch im Heilpraktikerzentrum in Bad Wörishofen setzt man die Goldrute zur Therapie bei Blasen- und Nierenentzündungen ein, weil sie zusätzlich entzündungshemmend wirkt und Krämpfe lindert. Auch Reizblase kann durch diesen Tee gelindert werden.

Sogar zu Ausleiten von Nierensteinen verwendet die Uniklinik Jena Goldrute. Eine gute Wirkung erzielten auch Auszüge der Goldrute in Kapselform, so Dr. Berg. Der Einsatz von Goldrute zeigt sehr guten Erfolg bei der Heilung von Harnwegsinfekten, Nierengrieß und Harnsteinen ohne schädliche Nebenwirkungen. Setzt man Goldrute rechtzeitig ein, kann man den Griff zu synthetischen Arzneimitteln vielleicht sogar vermeiden.

Quelle Apotheken Umschau
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