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Standard Warum heilen Wunden und welche Rolle spielt Arnika dabei? - 06.12.2007, 16:04

Als Kind wann wir uns das Knie aufgestoßen hatten, war die Mutter da und tröstete uns. Ach wie hat das gut getan und es war alles schon fast wieder gut, wenn sie sagte: Heile, heile Segen, drei Tage Regen, drei Tage Schnee und es tut schon nicht mehr weh. Segenssprüche sind als die ersten überlieferten Schriftstücke bekannt. So lange werden sie schon praktiziert. Sie sollen wieder Ordnung schaffen, wenn wir uns verletzt haben. Und uns auch sagen das Leben geht weiter. Ist ein Patient zuversichtlich hat sich gezeigt, dass die Wundheilung schneller geht.

Große Wunden und stark blutende müssen vom Arzt versorgt werden. Durch aneinanderfügen der Wundränder wird verhindert, dass unschöne Narben entstehen. Bei kleinen Wunden genügt ein Pflaster, das als „Hautersatz“ dient und Schutz gewährt, wo unsere Haut die die Grenze nach außen bildet durchbrochen ist. Es ist eigentlich ein Wunder, dass dann die Wunde wieder von selbst heilt. Die Zellen bilden gerade soviel Ersatz wie gebraucht wird und hören rechtzeitig wieder auf zu wachsen um den vorherigen Zustand wiederherzustellen. Die Zellen dienen nur zur Wundheilung und Wiederherstellung der Ordnung. Arnica D 6 das ist die homöopathische Gabe, die sogar in chirurgischen Kliniken verabreicht wird zur Nachbehandlung von Operationen.

Der deutsche Namen der Pflanze ist Bergwohlverleih. Auch äußerlich als Salbe oder Essenz ist Arnika im Einsatz zur Behandlung von Prellungen und Blutergüssen. Bei offenen Wunden ist Arnika nicht geeignet, oder bei Menschen die allergisch auf Korbblütler reagieren. Zur gleichen Familie zählen Calendula (Ringelblume) und Echinacea (Sonnenhut). Die Randblüten haben große Blätter und umgeben den Korb der unzähligen Blüten die streng nach dem „Goldenen Schnitt“ angeordnet sind. Die Einzelblüte dient dem höheren Ganzen. Vielleicht helfen sie deshalb so gut bei der Wundheilung, weil auch hier etwas zusammengefügt werden soll und eine Ordnung wieder hergestellt werden soll. Am besten sieht man diese Zusammenhänge an der Sonnenblume, beim Gänseblümchen hingegen brauchen wir eine Lupe.

Das Gänseblümchen hilft bei Quetschungen. Hingegen regt die Ringelblume das Zellwachstum in der Wunde an und das ist hilfreich bei schlecht heilenden Wunden aber auch Geschwüren. Echinacea dient der Abwehr und schützt vor Wundinfektionen. Bei Verbrennungen helfen, Mischungen auch Brennnessel und Ringelblume. Diese Mischung sollte in jeder Hausapotheke für Notfälle sein. Haben sich Narben gebildet, ist es gut diese mit Johanniskrautöl zu massieren. Das kann den Heilprozess anregen die Narbenbildung reduzieren und die vorherige Ordnung wiederherstellen.

Quelle: alverde
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