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Alt 03.12.2007, 00:45
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Standard Fibromyalgie- schwer diagnostizierbar

Man schätzt die Zahl der Menschen in Deutschland, die an dieser Krankheit leiden bereits auf 1,6 Millionen. Die Dunkelziffer soll weit höher sein. Da die Symptome so unterschiedlich sind und sich im Verlauf der Krankheit auch verändern können fällt eine Diagnose besonders schwer. Es haben sich über 100 Symptome gezeigt, die auf über zwölf ärztliche Fachgebiete verteilt sind. Auch durch Laboruntersuchungen oder Röntgen kann die Krankheit nicht festgestellt werden. Man hat deshalb auf eine andere Methode gesetzt, die der sogenannten „Tender Points“ Es gibt 75; sind 18 davon schmerzhaft, erkennt man daran eine Fibromyalgie-Erkrankung. Erst 1980 erkannte man, dass es sich um eine nicht entzündliche Form von Muskelrheuma handelt.
Symptome sind chronische Schmerzen an Muskeln und Sehnen, die im Körper wandern können.

Andere Symptome sind Schlaf der keine Erfrischung bringt, Chronisches-Erschöpfungs-Syndrom, Magen-Darm-Beschwerden, Schwellugen. Oft sind die Betroffenen auch von Depressionen und Ängsten geplagt, wenn sie nicht die richtige Therapie finden. Am meisten sind Frauen ab dem 35. Lebensjahr betroffen. Da es zu vermehrtem Auftreten der Erkrankung in oder nach den Wechseljahren kommt, wird die Hormonumstellung mit als Ursache vermutet.

Es werden meistens mehrere Therapien parallel angewandt. Zur Schmerzlinderung werden Antidepressiva und Coanalgetika eingesetzt. Wenn es noch möglich ist werden auch Krankengymnastik und Massagen angewendet. Hier kommt uns das alte Heilwissen der Indianer zu Hilfe in Form der „Hot Stone Massage“. Interessant ist auch, dass Entspannungstechniken oder Psychotherapie einen Behandlungserfolg herbeiführen können. Die Entstehung der Fibromyalgie ist nicht geklärt. Manche Forscher glauben dass Traumata, Operationen oder Verletzungen Auslöser sind.

Wichtig ist nach neuesten Erkenntnissen auch die Ernährung. Eine Ernährungsumstellung brachte bei 50 % der Patienten eine Besserung. Es wurde darauf geachtet Nahrungsmittelallergien durch Immunglobulin G zu vermeiden. Fibromyalgie kann nicht pauschal mit Weichteilrheuma gleichgesetzt werden. Das würde zu Fehldiagnosen führen.

Quelle: Zukunftsblick
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