Kekse, die gehärtetes Pflanzenöl enthalten sind ungesund!
Die Stadtverwaltung von New York hat festgelegt, dass pro Gericht nur noch ein halbes Gramm Transfettsäuren enthalten sein darf. Alle Restaurants müssen sich daran halten. Das gibt uns zu denken, denn man hat herausgefunden, dass industriell gehärtete Fette, werden sie umfangreich verzehrt, das Risiko für Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt erhöht.
Als Ersatz für tierisches Fett nutzt die Lebensmittelindustrie gehärtetes Pflanzenöl. Das Pflanzenöl wird unter hohen Temperaturen in ein lange haltbares und streichfähiges Fett umgewandelt. Aus gesunden ungesättigten Fettsäuren werden bei diesem Vorgang Transfette, die eine andere Struktur als gesättigte Fettsauren haben, Werden sie in die Zellmembran eingebaut, bewirkt das, dass die Zelle unbeweglicher wird. Der Körper kann Transfette schlecht verarbeiten. Es ist deshalb ratsam sie nur in kleinen Mengen zu sich zu nehmen. Ebenfalls bilden sie Beläge an den Innenwänden der Blutgefäße. Sie vermehren die Bildung von schädlichem LDL-Cholesterin und unterdrücken die Bildung von gesundem HDL-Cholesterin. Außerdem wies ein Froscherteam der Harvard Universität (USA) nach, dass gehärtetes Öl die Fruchtbarkeit der Frau vermindert.
Wo sind diese ungesunden gehärteten Pflanzenöle zu finden? Vor allem in Fertiggerichten, Chips, Keksen und auch in Nougatcremes und Margarine. Auch beim Frittieren entstehen Transfette. Ein ausgiebiger Verzehr an Pommes Frites ist nicht zu empfehlen. Auch Snacks und Gebäckmischungen enthalten gehärtetes Fett. Der Gehalt schwankt von Produkt zu Produkt. In Waffeln hat man z. B. bis zu 50 % Transfette im Fettanteil gefunden.
Da keine Kennzeichnungspflicht besteht kann der Verbraucher nur auf die Deklaration „enthält pflanzliches Fett“ achten. Aber auch der Hinweis „teilweise gehärtet“ weist darauf hin, dass diese ungesunde Substanz enthalten ist. Diese Lebensmittel sollte man meiden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt am Tag weniger als 1 % der gesamten Nahrung als Transfettsäuren zu sich zu nehmen. Eine durchdachte Ernährung mit viel Obst, Gemüse und natürlicher Fette hilft unter diesem Grenzwert zu bleiben.
Quelle: Apotheken-Umschau
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