So können Männer ihr Anti-Aging–Programm gestalten
Bewegung gehört unweigerlich zu den wichtigsten Kriterien um sich jung zu halten. Es sollte eine Mischung sein: Dehnungsübungen, aber auch Krafttraining und Koordinationsübungen sollten mit dabei sein. Welche Übungen besonders wirksam sind, kann durch einen einfachen Selbsttest herausgefunden werden. Es hat sich herausgestellt, dass ein regelmäßig praktizierter Ausdauersport hilft Stresshormone abzubauen. Außerdem sorgt er für gesunde Gefäße, was Arteriosklerose und Bluthochdruck entgegenwirkt. Krafttraining baut Muskeln auf und verhindert dass sich Fett ansetzt, zudem wirkt es gegen den Schwund von Knochenmasse. Auch Yoga erhält unsere Flexibilität und verhindert frühzeitiges Altern. Interessant für Männer ist, dass Beckenbodentraining die Potenz steigert. Es wird empfohlen in der Woche bis zu 3000 kcal durch Sport zu verbrennen.
Eine große Rolle beim Jungbleiben spielt auch wie sich Männer ernähren. Am Besten ist es erst einmal festzustellen zu welchem Stoffwechseltyp man gehört. Die letzte Mahlzeit am Tag sollte klein ausfallen. Über den Tag verteilt sollten drei Mahlzeiten gegessen werden. Vielleicht ein Eiweißsnack zwischendurch um stark schwankende Blutzuckerwerte zu vermeiden. Heißhungerattacken führen zu Gewichtszunahme. Eine eiweißreiche, fettarme Ernährung wird empfohlen. Auch zu viele Kohlenhydrate sind ungünstig. Optimal sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, oder Omega-3-Fettsäuren wie sie in Kaltwasserfischen vorkommen. Oder essen Sie jeden Tag 7 Walnüsse, dann erhalten Sie ebenfalls ausreichend Omega-3-Fettsäuren. Wichtig ist auch zu wissen, dass Eiweiß im menschlichen Körper nicht gespeichert werden kann und deshalb täglich zu geführt werden muss. Hat der Körper zu wenig baut er Muskeln ab.
Vor allem die Ernährung in Fast-Food-Restaurants hat dazu geführt, dass dem Körper die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe fehlen. Täglich Obst und Gemüse gehören einfach dazu, damit der Körper ausreichend versorgt wird und nicht an Mangelerscheinungen leidet. Auch Kohlenhydrate gehören zur gesunden Ernährung eines leistungsfähigen Mannes. Um eine ungünstiges Auf- und Ab des Blutzuckerspiegels zu vermeiden sollte man auf ballaststoffreiche Vollkornprodukte zurückgreifen. Auch Lebensmittel mit Fruktose und Süßungsmitteln z. B. in Light-Getränken sollte man vermeiden. Auch sie machen dick. Pflegen sollten die Männer auch ihren Parasympathikus. Das vegetative Nervensystem wird durch zuviel Stress aber auch Alkoholgenuss beeinträchtigt. Da es dafür sorgt dass im Körper alles gut läuft ist es besonders wichtig achtsam zu sein. Der Parasympathikus sorgt dafür, dass Entzündungen heilen, die Verdauung sowie die Libido funktioniert. Er bildet auch wichtige Stoffe wie Enzyme, Hormone, Antikörper etc. Gerade die Atemtechniken des Yoga zielen auf dieses Nervengeflecht und helfen ihm natürlich zu funktionieren. Vielen Männern ist nicht bewusst, dass ihr Stresslevel sehr hoch ist. Eine Checkliste dazu führt oft zur Erkenntnis. Ab 50 vermindert sich beim Mann die Testosteronproduktion, das kann zu Erschöpfungszuständen führen. Diesen Mangel kann man beheben, so auch die Symptome. Das Wachstumshormon sollte aber nicht ersetzt werden. Man hat festgestellt dass besonders über 90-Jährige einen niedrigen Wert an Wachstumshormon aufwiesen.
Quelle: medical tribune
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