Kaffee verbessert sein Image: Er soll gesund sein!
Kaffee ist das liebste Getränk der Deutschen vor Bier und Wasser 146 Liter pro Kopf im Jahr. Forscher habe herausgefunden, dass Kaffe eine Menge unerforschter Bestandteile enthält. Bekannt ist dass er Ballaststoffe und Antioxidantien enthält. Sein populärster Inhaltsstoff ist das Koffein, das für die anregende Wirkung von Kaffee sorgt. Professor Adam der Ludwig-Maximilians-Universität in München verweist auf die so genannten Methylxanthinen, die beschleunigen die Aktivität einiger Nervenzellen im Gehirn sowie die den Puls und die Kontraktion de Herzens. Sie werden eingesetzt bei der Therapie von Migräne, weil sie verengend auf die Blutgefäße im Gehirn wirken. Veilleicht würden wir noch mehr Kaffe trinken, aber nach zuviel Kaffee kann es zu Pulsrasen, Übelkeit oder auch Schlaflosigkeit kommen, was der eine oder andere schon am eigenen Leib erfahren hat.
Kaffee verfolgt doch schon seit längerem ein schlechter Ruf. Er soll dem Körper Wasser entziehen und einige Krankheiten Vorschub leisten z. B. Diabetes erhöhtem Blutdruck und erhöhten Blutfettwerten. Diese Argumente sind weitgehend entkräftet. Macht man Filterkaffee bleiben Cafestol und Kahweol hängen, deshalb erhöht dieser so zubereitete Kaffee die Blutfettwerte nicht. Manche Studien gehen sogar in die Richtung, dass Kaffee vor Stoffwechselkrankheiten schützt.
Das betrifft auch andere Krankheiten wie Nieren- und Gallensteine, Demenz und Parkinson. Elf Studien von Mailänder Forschern ergaben, dass sich das Risiko an Leberkrebs zu erkranken bei Kaffeetrinkern um 41 Prozent verringert.
Eine japanische Studie zeigte, dass bei drei Tassen täglich bei Frauen, das Darmkrebsrisiko um 56 Prozent senkt. Die im Kaffee enthaltenen Ballaststoffe helfen Darmbakterien zu bilden. Diese tragen dazu bei, dass der pH-Wert im Darm ansteigt und sich so keine Tumore bilden können. Die Forscher halten sich dennoch zurück bei der Bewertung von Kaffee. Die kausalen Zusammenhänge sind nur schwer zu beweisen gerade bei Krebs da dort viele Faktoren über längere Zeiträume zusammenwirken. Gegen vier Tassen am Tag ist nichts einzuwenden nur bei Schwangeren und Stillenden sollte der Konsum auf zwei Tassen beschränkt werden.
Quelle: NUZ
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