Wie kann ich eine Erkältung gut überstehen?
Es gibt einige gute Mittel zum Kurieren einer Erkältung, besonders auch Naturheilmittel. Am 31.August 2006 nach 45 Jahren wurden sämtliche Hustensäfte und Tabletten Dragees mit dem Wirkstoff Clobutinol vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte vom Markt genommen. Da die Einnahme dieser Präparate das Risiko erhöht lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auszulösen.
Also bitte auch Restbestände aus der Hausapotheke nicht mehr verwenden.
Es gibt auch heutzutage genug Alternativen um Husten zu lindern. Z. B. Pflanzenextrakt aus Efeu oder Sonnentau. Spitzwegerich und Isländisch Moos bilden einen Film über die Rachenschleimhaut, der den Hustenreiz lindert.
Für verschleimten Husten sind folgende Mittel wirksam. Hustenlöser mit Acetylcystein helfen beim Abhusten. Schleim- und Krampflösend wirken die ätherischen Öle der Primel oder dem Eukalyptus. Auch die Kaplandpelargonie aus Südafrika löst zähen Schleim und wirkt antibakteriell.
Laut Dr. Häringer, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, München sind bei Erkältungen Großmutters Hausrezepte auch heute noch wirksam. 83 % Prozent der Deutschen halten sich an die altbewährten Methoden. 53 % versuchten die Heilung durch Inhalieren, 43 % griffen auch zu Umschlägen und Wickeln. 33 Prozent mit Gurgeln und Mündspülungen. Auch Heilkräutertees kommen bei 50 % zur Anwendung. 80 Prozent der Befragten war in der Eigentherapie erfolgreich. Ein Sprichwort sagt: „Eine Erkältung dauert mit ärztlicher Behandlung eine Woche ohne sieben Tage“ Erkältungsmittel erzielten in Deutschland 2006 einen Umsatz von einer Milliarde Euro 315 Millionen für pflanzliche Präparate.
Bei Nasennebenhöhlen-Entzündungen bewähren sich Präparate aus Schlüsselblume, Enzian und Holunder. Sie unterstützen die Wirkung von Antibiotika. Grippale Infekte sind die häufigste Erkrankung des Menschen. Besonders auch Kinder sind dafür anfällig. Man wird auch nicht immun gegen Erkältung, da es über 200 verschiedene Erkältungsviren gibt. Erkältungen können auch helfen: Sie trainieren das Immunsystem, dass es gewappnet ist für den Kontakt mit gefährlichen Erregern. Es hat sich herausgestellt, dass überstandene Infekte in der Kindheit das Allergierisiko senken. Ist man erkältet sollte man auf besondere Hygiene achten: andere nicht anhusten, Papiertaschentücher benutzen und diese sofort entsorgen, öfter die Hände waschen. Das verringert die Verbreitung der Viren.
Man sollte sich mit Fieber nicht zum Arbeiten zwingen. Oft ist es besser die Erkältung sofort mit Bettruhe auszuheilen. Keine fiebersenkenden Mittel nehmen, denn die Abwehrreaktion des Körpers beschleunigt die Heilung. Erst ab 39 Grad sollte man etwas dagegen tun. Bleibt man zu Hause werden auch die Kollegen vor Ansteckung geschützt. Verschleppt man eine Erkältung sind oft die Nebenhöhlen betroffen, was sehr unangenehm sein kann. Bei Kindern kann es auch zu einer Ohrenentzündung kommen. Abschwellende Nasentropfen haben vorbeugende Wirkung und verhindern Komplikationen. Nasensprays mit Xylometazolin oder Tramazolin erleichtern das Atmen (nur Kurzanwendung). Nasensprays mit Meersalz befeuchten die Nasenschleimhaut und spülen Viren aus. Fiebersenkende Mittel enthalten Acetylsalicylsäure wie z. B. Ibuprofen und Paracetamol. Sollten aber unter 39 Grad noch nicht verwendet werden. Verschleppte Erkältungen können oft nur durch Antibiotika bekämpft werden. Im Zweifelsfall sollte man einen Arzt konsultieren, da die echte Grippe zu Lungen- und Herzmuskelentzündungen führen kann. Für über 60-Jährige werden Impfungen empfohlen. Nicht gut ist es, bei jeder kleinen Erkältung Antibiotika zu nehmen, da diese im Ernstfall dann nicht mehr wirken. Zuerst die pflanzlichen Präparate nehmen. Sehr guten Erfolg erzielt es, wenn bei den ersten Anzeichen einer Erkältung eine Viertagesbehandlung mit hoch dosiertem Echinacea durchgeführt wird. Immunstimulanzien sollten nicht dauerhaft eingenommen werden. Wer nicht raucht und sich ausgewogen ernährt ist weniger anfällig. Auch regelmäßig den Körper abhärten durch frische Luft und durch Heiß-Kaltwasseranwendungen oder Sauna. Hilft die Abwehr zustärken und vorzubeugen.
Quelle Apothekenumschau
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