Therapieformen für Krampfadern
Krampfadern unterschiedliche Arten der Therapie
Zur Linderung geschwollener Beine gibt es verschiedene Mittel als Kapseln oder Tabletten auch Cremes zum Auftragen. Diese sollen stabilisierend auf den Drück der Gefäßwände wirken, aber auch die Durchblutung fördern.
Der Wirkstoff aus dem japanischen Schnurbaum (Sophora japonica): Troxerutin wirkt in dieser Weise. Auch rotes Weinlaub das den Wirkstoff Flavonoid enthält hilft andere Mittel sind z. B. Salbei Rosmarin und Latschenkiefer oder (Aescin). Diese Mittel werden im Allgemeinen gut vertragen, aber ein Erfolg stellt sich unter Unständen erst nach langer Anwendung ein. Es kann auch sein, dass sich der Körper an die Einnahme gewöhnt und die Beschwerden nach Absetzten der Präparate wieder eintreten.
Zur Therapie können auch Kompressionsstrümpfe getragen werden. Stützstrümpfe gibt es in jedem gut sortierten Textilgeschäft. Sie habe eher eine kosmetische als eine therapierende Wirkung. Richtige Kompressionsstrümpfe gibt es nur im Fachhandel. Sie verringern den Durchmesser der Venen damit das Blut schneller fließt und die Krampfadern reduziert werden. Wenn sie optimal angepasst sind können sie die Venenfunktion dauerhaft unterstützen.
Es besteht auch die Möglichkeit zur Verödung durch einen chirurgischen Eingriff. Vor allem Besenreiser können dadurch therapiert werden. Durch einspritzen in die Vene wird ein mittel injiziert, das die beschädigten Teile absterben lässt. Nach einem solche eingriff sollte man sich viel bewegen, damit die Venen zu einer stärkeren Aktivität angeregt werden.
Sind größere Partien der Venen beschädigt gibt es die „Strippung OP“ Dort werden die Venen verkürzt. Danach ist oft das Tragen von Kompressionsstrümpfen ein muss. Die Preise solcher Eingriffe variieren stark. Es wird unbedingt empfohlen zu vergleichen.
Auch eine neue Therapieform steht zur Auswahl. Schaum statt Spritze. Diese Methode wurde von dem Venenspezialist Dr. Breu sogar empfohlen für all jene, die vor chirurgischen eingriffen Angst haben. Das Mittel wird mit Hilfe einer Spritze als Schaum injiziert. Mit Hilfe von Ultraschall wird die Therapie überprüft. Das ist eine Möglichkeit um Patienten ambulant ohne Schneiden und ohne Betäubung zu behandeln. Deshalb wird dies auch die Bahandlungsmethode der Zukunft, so Dr. Breu.
Quelle: Zukunftsblick
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