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Alt 10.11.2007, 13:09
Administrator
 
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Standard Umkehrbares Krebsrisiko bei der Antibabypille

Die Auswertung von 24 internationalen Studien rund um die Antibabypille mit über 52.000 Teilnehmerinnen zeigte, dass durch die Antibabypille das Gefahrenpotential für Gebärmutterhalskrebs steigt. Das Risiko wird größer je länger man die Pille einnimmt. Das Risiko sinkt aber wieder, sobald die Frau die Antibabypille nicht mehr einnimmt. Nach etwa zehn Jahren ist das Risiko auf dem gleichen Level, wie wenn die Frau nie die Pille eingenommen hätte.

Nach fünf Jahren der Einnahme der Antibabypille steigt das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken um etwa das Doppelte gegenüber Frauen, die auf andere Weise, als die Antibabypille verhüteten. So ist es für Frauen, die mit der Pille verhüten besonders empfehlenswert regelmäßig an Krebsvorsorgeuntersuchungen teilzunehmen. Von 1000 Engländerinnen, die die Antibabypille nicht einnehmen bekommen ca. 3,8 Gebärmutterhalskrebs. Nach einer fünfjährigen Einnahme der Antibabypille sind es etwa 4 von 1000 Frauen und nach einer zehnjährigen Einnahme 4,5 von 1000. Das zeigt, dass das zusätzliche Risiko für Gebärmutterhalskrebs durch die Antibabypille relativ gering ist.

Studien aus früheren Zeiten haben die Antibabypille mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko in Verbindung gebracht. Dabei aber gleichzeitig auch eine geringere Gefahr für Gebärmutter- und Eierstockkrebs festgestellt. Auch was Gebärmutterhalskrebs angeht, lagen bereits damals Untersuchungen vor, welche ein erhöhtes Risiko durch Einnahme der Antibabypille feststellten. Was bisher immer unklar war ist, wie lange die Gefahr bestehen bleibt.

Betrachtet man das Ganze auf längere Sicht, so überwiegt der Schutz vor Gebärmutter- und Eierstockkrebs das Risiko an Brust- oder Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Die Antibabypille bleibt eine der sichersten und effektivsten Möglichkeiten um sich vor einer Schwangerschaft zu schützen. Mittlerweile gibt es eine Impfung gegen die wichtigsten Auslöser des Gebärmutterhalskrebs. Im kommenden Jahr sollen alle Schülerinnen zwischen zwölf und 13 Jahren in Großbritannien an einer Impfung gegen die HP-Viren teilnehmen.

Quelle: FOCUS
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