Gestörter Biorhythmus durch fettiges Essen
Durch die innere Uhr werden sehr viele Abläufe, wie das Hungergefühl, Schlafenszeiten oder Energiephasen gesteuert. Nun wird immer klarer, dass fettiges Essen diese Uhr verstellen kann, dies hat natürlich negative Folgen für die Figur.
In jedem Organismus steuert eine innere Uhr zahrleiche Körperfunktionen. Amerikanische Forscher haben nun festgestellt, dass sich die Ernährungsweise direkt auf die zeitliche Steuerung von Abläufen im Körper niederschlägt. Ernährt man sich sehr fett, so wird dadurch der Rhythmus aus dem Takt geworfen, weil die zuständigen Gene im Gewebe und Gehirn lahmgelegt werden. So kann zum Beispiel in Ruhephasen ein Hungergefühl aufkommen, beispielsweise in der Nacht.
Schon vor einiger Zeit berichtete der Studienleiter Joe Bass darüber, dass eine aus dem Rhythmus gekommene innere Uhr ein ziemliches Chaos anrichten kann und die Gefahr für Diabetes und Übergewicht zunimmt. Zu dieser Zeit war aber noch nicht klar, was diese genetische Veränderung auslöste. In Tierversuchen mit Mäusen konnte nun gezeigt werden, dass diese überschüssige Kalorien zu sich nahmen, in Zeiten in denen sie eigentlich ruhen sollten. Die Tiere wurden ständig im Dunkeln gehalten, damit sie frei von äußerlichen Einflüssen waren und so ihrem Biorhythmus folgen konnten.
Die Mäuse bekamen zwei Wochen lang regelmäßig Futter, anschließend wurden sie für weitere sechs Wochen in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe bekam weiterhin normales Futter, die andere jedoch besonders fettreiches. Die Tiere aus der Gruppe mit dem fettreichen Futter veränderten nach zwei Wochen ihre Aktivitäten. Sie fingen an während ihrer eigentlich üblichen Ruhe- und Schlafphasen zu fressen. Die Mäuse mit der normalen Nahrung verhielten sich dagegen unauffällig und folgten ihren gewohnten Abläufen.
Quelle: FOCUS
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