Ist das wahr Optimisten leben länger?
Eine zuversichtliche Einstellung zum Leben vermindert das Risiko an Herz- und Kreislauf-Krankheiten zu sterben. Das haben Psychologen schon in den 1960-er Jahren an mehr als 7000 Studenten herausgefunden, die sie über Ihre Lebenseinstellung und den Umgang mit Problemen befragt haben.
Danach wurden die Befragten in drei Gruppen unterteilt und zwar in Pessimisten Optimisten und die zwischen den beiden Gruppen lagen.
40 Jahre später stellte man fest, dass 500 der befragten Studenten gestorben waren. Daraus ergab sich, dass die Wahrscheinlichkeit früher zu sterben bei den Pessimisten um 42 % höher lag als bei den Optimisten, das berichtet uns C. Siegler der Duke Universität in Durham (USA)
Eine ähnliche Studie wurde mit holländischen Senioren durchgeführt. Auch dort wurde festgestellt wer positiv in die Zukunft blickt und Gutes erwartet lebt länger.
Im Institut für geistige Gesundheit in Delft wurden 1000 Senioren zwischen 65 und 85 befragt Man erkannte neun Jahre später, dass die Sterberate der Pessimisten doppelt so hoch war, wie die der Optimisten. Die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Todesfolge war sogar viermal so hoch bei den Schwarzsehern .als bei den Probanden die zuversichtlich dachten. Es zeigt sich, dass Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein auch das Gesundheitsbewusstsein beeinflussen. Vielleicht achten die Positivdenker mehr auf ihren Körper und ernähren sich gesünder oder nutzen regelmäßig Vorbeugemaßnahmen und Vorsorgeuntersuchungen. Vielleicht lieben sie auch die Bewegung mehr und treiben mehr Sport.
Auf alle Fälle hat sich in allen Studien gezeigt, dass ein Zusammenhang besteht zwischen positiven Gefühlen und geringerer Gesamtsterblichkeit.
Nicht belegen lässt sich ein Zusammenhang zwischen Kummer und Stress und erhöhtem Krebsrisiko. Es gibt nicht die ausgesprochene „Krebspersönlichkeit“.
Auch Depressionen und schwere Schicksalsschläge erhöhen demnach die Gefahr an Krebs zu erkranken nicht. Außer man wendet sich Suchtmitteln wie Zigaretten, Alkohol und anderen Giften zu.
Auch Tumorerkrankungen treffen die Optimisten unerklärlicherweise ebenso wie Pessimisten. Der Heidelbeger Physiologe Johann Caspar Ruegg erkannte, dass die Schutzwirkung positiver Gefühle aus einem Netz miteinander verwobener biologischer Systeme resultiert.
Unzählige Wissenschaftler haben herausgefunden dass ein Zusammenhang besteht zwischen dem Gehirn, dem Hormonsystem und der körpereigenen Abwehrkräfte.
Diese Kommunikationswege des Körpers sind die Bindeglieder zwischen z. B. dem stressigen Vorgesetzten und der Verstopfung; oder körperlicher Erschöpfung und Influenza. Und auch zwischen sexuellem Missbrauch als Kind und Phobien als Erwachsener.
Die Seele ist der Motor und wir müssen uns um sie bzw.ihn kümmern, ebenso wie wir zur Werksatt mit dem Auto gehen oder zum Zahnarzt.
Wir müssen lernen gut zu uns Selbst zu sein und herausfinden, was uns Spaß macht. Wir selbst können unser Leben bereichern und uns wappnen, für die schweren Zeiten.
Also don`t worry, be happy und keep smiling
Quelle: Apothekenumschau