Haarausfall
Haarausfall ist ein richtiges Problem das wirklich immer mehr Menschen plagt. Allerdings ist ein Verlust von 80 bis 100 Haaren an einem Tag ganz normal. Diese Rate kann sicherlich während dieser Zeit nach oben oder unten abweichen. Beträgt allerdings die tägliche ausfallende Haarmenge eine längere Zeit über 150 Haare, so wird dann von Haarausfall (Effluvium/Alopezie) gesprochen. Dabei unterscheidet man allerdings zwischen 2 Arten von Haarausfall. Die reversiblen (das heißt. rückgängig zu machende) sowie irreversiblen (das heißt nicht oder nur ganz schwer rückgängig zu machenden) Form.
Reversibler Haarausfall
Wird auch temporärer Haarausfall genannt, dieser ist durch eine diffuse über unsere gesamte Kopfhaut richtig gleichmäßig verteilte-, unmerkliche bis deutliche Lichtung unseres Haarbestandes aus, gekennzeichnet. Etlichen Ursachen für diesen Haarausfall ist häufig: eine Schwangerschaft, Dauerstress oder medikamentöse Behandlungen (z.B. Chemotherapie), Infektionen und mechanische Einwirkung von außen.
Irreversibler (androgenetischer) Haarausfall
Dieser Haarausfall, dieser Ausfall wird ausgelöst durch die männlichen Sexualhormone (Androgene), dieser Ausfall ist durch eine Umwandlung der Terminalbehaarung des Kopfes in Flaumhaar (Vellushaar) zu erkennen. Das Testosteron und das von ihm abgeleitete Dihydrotestosteron sind dabei die wohl 2 wichtigsten Androgene. In erster Linie wird der androgenetische Haarausfall durch ein Enzym, die so genannte 5-alpha-Reduktase, welches das Testosteron in das Dihydrotestosteron überführt, erzeugt. Natürlich kann bei Frauen dieser Haarausfalltyp auch auftreten. Dieser äußert sich bis zu einem Eintritt in die Wechseljahre als Ausdünnung im Bereich unseres Mittelscheitels und dieser führt auch häufig nur zu einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Lichtung unserer Haare. Nur selten kommt es dann zu einer völligen Kahlheit.
Quelle: beautypress
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