Die Lippe (lateinisch Labium oris, „Lippe des Mundes“) kommt stets paarweise vor. Es handelt sich hier um ein Organ am Mund des Menschen sowie vieler Tiere (dort wird die Lippe oft als Lefze bezeichnet). Die beiden Lippen sind sehr weich und wulstig sowie auch sehr beweglich. Die Lippen dienen primär zur Nahrungsaufnahme und auch als Tastorgan für aufgenommene Gegenstände.
Viele Dermatologen untersuchten bei knapp 100 Russinnen im Alter zwischen 20 - 80 Jahren deren Haut im Bereich des Mundes. Das Oberflächenrelief der Haut der Frauen von Mund sowie Lippen wurde mit der Hilfe des Instrumentes SkinChip® über die Bestimmung der Kapazität der Haut vermessen.
Die Trockenheit der Lippen von den Teilnehmerinnen wurde dabei mit einem Corneometer® quantifiziert. Die Frauen waren noch dazu angehalten worden, ganze 2 Tage vor der Untersuchung keinerlei Kosmetika aufzutragen.
Die Forscher beobachteten dabei, dass die Oberlippen der Frauen besser hydratisiert waren als die Unterlippen. Sie konnten daher keinen Zusammenhang zwischen der gemessenen Kapazität sowie der klinischen Einstufung der Trockenheit feststellen.
Das Oberflächenrelief der Lippen der Frauen wurde in 3 Kategorien unterteilt, welche allerdings nicht mit dem Alter der Probandinnen korrelierten.
Die Anzahl der Fältchen und dessen Sichtbarkeit standen jedoch in einem linearen Zusammenhang mit dessen Alter. Diese Fältchen treten ab dem 4. Lebensjahrzehnt auf und sie werden dann im 5. Jahrzehnt deutlich sichtbar. Ab diesem Zeitpunkt nimmt dann auch die Höhe der Lippen deutlich ab, der Abstand zwischen den Kommissuren allerdings wächst.
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Quelle: AAM Alterns- Ästhetische Präventiv-Medizin, Ausgabe 05/2004 / beautypress