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Standard Zahnputz-Tipps für Kinder - 22.08.2007, 12:47

Kindermundpflege - Das wichtige Zahnputz ABC

Obwohl die Mundgesundheit von den Kindern heutzutage bei uns immer besser wird, zählt die wichtige Erziehung der Kleinen zu einem gründlichen Zähneputzen in vielen Familien leider zu den großen Herausforderungen des Alltags. Denn die Kinder zu einer wirklich gewissenhaften Mundpflege im heimischen Badezimmer zu bewegen, erscheint doch vielfach als ein richtig ausgewachsenes Problem. Spätere zahnärztliche Behandlungen können aber leider nur sehr schwer korrigieren, was täglich zu Hause oft falsch gemacht wird. Sie sollten daher vom ersten Milchzahn an das Zähneputzen Ihres Kindes begleiten, das Kind richtig anleiten, das Kind motivieren und dabei auch kindgerechte Mundpflegeprodukte dem Kind zur Verfügung stellen – erst wenn diese wichtigen Grundvoraussetzungen für eine richtige erfolgreiche Vorsorge von Kindesbeinen an von Ihnen erfüllt werden, steht einem sehr gesunden Lächeln auch noch im Erwachsenenalter fast nichts mehr im Weg.

Viele Tipps rund um die Zahnpflege für Kinder: Das Zahnputz-ABC
  1. Sie sollten die Zähne ihres Kindes mindestens 2x am Tag putzen ( morgens nach dem Frühstück sowie abends vor dem Zubettgehen ) Je größer Ihre Kinder sind, umso länger ist dann die Putzdauer - bis zu 3 Minuten. Sie sollten dies langsam steigern. Hilfreich ist auch eine Sanduhr, welche die Zeit sehr interessant veranschaulicht.
  2. Sie sollten die Zähne immer von "Rot nach Weiß" putzen. Das bedeutet vom Zahnfleisch zu den Zähnen putzen.
  3. Sie sollten die Zahnbürste in einem 45 Grad-Winkel an die Zähne ihres Kindes anlegen. Die Zähne dann mit leicht kreisenden oder rüttelnden Vorwärtsbewegungen putzen.
  4. Sie dürfen nicht zuviel Druck auf die Zahnbürste ausüben - weniger ist hier mehr und dies schont die Zähne und das Zahnfleisch Ihres Kindes.
  5. Sie sollten mit den am schwersten erreichbaren Stellen, sprich den Backenzähnen beginnen und dann zuerst die Innenflächen putzen. Hier sollte aber besonders gründlich geputzt werden - also nutzen Sie den Anfangsschwung. Zuletzt können Sie dann die Frontzähne reinigen.
  6. Sie sollten lieber eine weichere Bürste benutzen, also mittel oder weich, verwenden um das Zahnfleisch des Kindes zu schonen.
  7. Kleine Borstenköpfe sowie ein ergonomischer, dicker Griff sind für Kinder wirklich ideal, um Ihnen damit das richtige Gefühl für das Putzen zu entwickeln.
  8. Nach dem Putzen sollten Sie dann die Zahnpastareste mit Wasser entfernen und die Zahnbürste trockenschütteln. Dan ndie Bürste aufrecht in einen Putzbecher stellen, den Kopf der Bürste nach oben. Unsere Mundbakterien mögen es nicht trocken und auch nicht hell, so kann man eine Zahnbürste vor einem zu schnellem Bakterienbefall schützen.
  9. Ein gelegentliches "Bad" in einer Mundspüllösung macht eine Zahnbürste wieder wunderbar hygienisch frisch.
  10. Bedenken Sie, dass auch Qualitätszahnbürsten nicht ewig halten. Sie sollten daher alle drei Monate spätestens die Zahnbürsten wechseln. Bei Kindern sollte ein Wechsel aber häufiger erfolgen. Sobald die Borsten abstehen sollte eine Zahnbürste gegen eine Neue von Ihnen getauscht werden.
  11. Zähne (Zahnarzt in Regensburg) putzen sollte jedenfalls Spaß machen. Gemeinsam putzen sowie lachen und auch einmal eine spaßige Grimasse schneiden oder einfach laut gurgeln - so motivieren Sie Kinder am besten. Bitte wenden Sie keine Drohungen mit dem Zahnarzt an, wenn mal nicht geputzt wird - das macht den Kindern nur Angst vor einem Zahnarztbesuch & so die wichtigen Vorbeugemaßnahmen schwieriger. Pädagogisch sinnvoller sind dagegen Geschichten über Karius sowie Baktus, welche die Zähne sehr shcnell kaputt machen und von den Kindern wirkvoll vertrieben werden können.
  12. Zum richtigen Spaß gehört natürlich auch eine Zahncreme für Kinder, mit einem niedrigen Fluoridgehalt, an ihr Körpergewicht speziell angepasst. Dies vermeidet wirkvoll die als Fluorose bekannten und unschönen weiß- bis bräunlichen Schmelzflecken. Es leiden schätzungsweise über 15% der Kinder daran. Sie sollten einfach Ausprobieren, was Ihren Kindern schmeckt - ob Bubblegum oder Fruchtgeschmack – sie sollte süß und nicht scharf sein, die Creme darf mit Süßstoff sein, aber natürlich ohne Zucker.
Quelle: beautypress
Bilderquelle: pixelio.de
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